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Wenig Strecke mit viel Geschichte - oder mit dem Rad in Bowies Spuren

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Stellt euch vor, ihr steigt aufs Rad und macht euch auf den Weg zur Arbeit. Und plötzlich wird die kurze Fahrt zu einer Reise durch die Geschichte ... - 
So ähnlich erging es Indre von M i MA, die in einem Gastbeitrag zu meiner Reihe Stadt-Land-Rad zeigen wollte, wo sie so mit dem Fahrrad unterwegs ist. Doch dann entdeckte sie, dass ihr Weg zur Arbeit auf den Spuren einer der größten Popikonen unserer Zeit verläuft, begann zu recherchieren und grub sich immer tiefer in die Geschichte einer der interessantesten Straßen Berlins ... 

Die Tour de Berlin wurde zur Tour de Temps. Und auf diese Tour möchten Indre und ich euch mitnehmen: Wir werden ab heute jeden Mittwoch einen Streckenabschnitt vorstellen, bis wir gegen Jahresende (!) am Ziel sind.

Heute lernt ihr hier die Route und das erste Teilstück kennen und könnt bei Indre erfahren, was David Bowie damit zu tun hat.


Hauptstraße 155 Berlin-Schöneberg
Hauptstraße 155 in Berlin Schöneberg - Foto: Detmar Owen via Wiki Commons
Hier nun Indres erster Beitrag:

Die berlinerischste Straße der Stadt 
Die Potsdamer Straße ist nicht nur eine der verkehrsreichsten, sie ist auch eine der 
geschichtsträchtigsten Straßen Berlins. Man nimmt es jedoch kaum wahr im Rauschen 
der Gegenwart, diesem Potpourri der Widersprüche aus Verkehrslärm und 
Marktgeschrei, Altbaucharme und Neubautristesse, schönen Künsten und niederer 
Kultur. Hier spiegelt sich die kurze Geschichte der Großstadt Berlin – wie die Welt in 
einer Nussschale – wider, garniert mit so manchen Halbwahrheiten und Mythen. Dazu 
zählt beispielsweise die Legende ihrer überregionalen Bedeutung als Teilstück des 
Handelsweges von Aachen nach Königsberg. Das ist, wie die Autoren des Buchs Die 
Potsdamer Straße. Geschichten, Mythen und Legenden, Sybille Nägele und Joy Markert 
richtigstellen, eine Erfindung der Nationalsozialisten, die mit der historischen 
Wirklichkeit nur wenig gemein hat. Die besagte Handelsstraße führt über Magdeburg. 
Berlin ist im Mittelalter ein unbedeutendes Dorf. Das ‚Areal um den Schafgraben, heute 
Landwehrkanal, [war] ein Überschwemmungsgebiet und die Straße für Gefährte und 
Fußgänger kaum passierbar.´(Ebda. S. 15) Erst Mitte des 18. Jahrhundert, unter dem 
preußischen König Friedrich Wilhelm II., wird sie befestigt und mehr schlecht als recht 
befahrbar gemacht – und so bleibt es lange Zeit. Noch Adelbert von Chamisso sieht die 
Kutschen 1822 vom Botanischen Garten aus (Gebiet des heutigen Kleistparks) 
bedrohlich schwanken auf dem Holperweg.  

1798 Schoeneberg
Schöneberg bei Berlin um 1798 - I.F.Schneider via Wiki Commons

Schöneberg ist zu jener Zeit ein Dorf vor den Toren der rasant wachsenden Stadt Berlin. 
Die Potsdamer Straße, die durch die Äcker und Wiesen der Schöneberger Bauern führt, 
ist ein beliebtes Ausflugsziel. Gasthäuser, Garten- und Bierlokale siedeln sich an; nach 
und nach kommen Ferienwohnungen und Landhäuser für stadtüberdrüssige 
Berliner/innen hinzu. Bis 1860 ist das einstige Ackerland bis zum Landwehrkanal 
bebaut. Doch mit dem heutigen Erscheinungsbild der Straße hat es wenig gemein: Alte 
Landgehöfte, klassizistische Landhäuser und Villen mit großzügigen Gärten säumen den 
Weg. Erst ab 1861, als das Gebiet rund um die Potsdamer Straße der Boomtown Berlin 
zugeschlagen wird, weichen diese peu á peu der typischen Blockbebauung. Damit 
nimmt die so turbulente wie dichte Straßengeschichte ihren Lauf.  

BVG Hauptsitz 01
ehemalige BVG-Hauptverwaltung, Potsdamer Straße - Foto: Christian Liebscher via Wiki Commons

Der Verwaltungsdistrikt 
Gleich wenn man mit Bowie aus dem ‚Anderen/Neuen Ufer’ tritt und quer über die 
Kreuzung, nach der die Haupt- zur Potsdamer Straße wird, gen Süden schaut, fällt der 
Blick auf steingewordene Historie. Dort wo sich einst Chamissos Arbeitsstätte – der 
Botanische Garten – befand, beginnt der Verwaltungsabschnitt Potsdamer Straße, in 
dem sich zu Bowies Zeiten flächendeckend die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) breit 
gemacht haben. In dem monumentalen Sandsteinbau an der Ecke 
Potsdamer-/Grunewaldstraße saß zuvor die Oberste Bauleitung der Deutschen 
Reichsautobahn; heute sitzt hier die Hochschule der populären Künste. Gleich nebenan 
steht ein zweites Exemplar nationalsozialistischer Verwaltungsarchitektur, in den Jahren 
1938/39 für die Deutsche Milchwirtschaft erbaut, anschließend von der BVG genutzt, 
steht es heute leer.

Kleistpark Kolonnaden1 Berlin
Königskolonnaden am Kleistpark - Foto: Lienhard Schulz via Wiki Commons

Wenn wir weiter radeln, erleben wir jetzt die berlintypischen Zeitrhythmusstörungen: 
Wir fallen von der Zeit des Nationalsozialismus ins 18. und gleich darauf ins 20. 
Jahrhundert. Auf die Monumentalbauten der NS-Zeit folgt nun antikenverliebte Strenge: 
die klassizistischen Königskolonnaden aus dem 18. Jahrhundert. Sie wirken ein wenig 
fehl am Platze – und das sind sie auch. Ursprünglich säumten sie als Teil der 
klassizistischen Gesamtensembles den Eingang zur alten Stadt Berlin am heutigen 
Alexanderplatz. 1910 wurden sie zugunsten des Warenhauses Wertheim an den 
Kleistpark verpflanzt. Seither dienen sie als Entree zum Heinrich-von-Kleist-Park und 
geben den Blick frei auf das Kammergerichtsgebäude, in dem 1944/1945 'Hitlers 
williger Vollstrecker' Roland Freisler die Schauprozesse gegen die Widerstandskämpfer 
des 20. Juli 1944 leitete. Ob Bowie davon weiß? Vielleicht. Er beschäftigt sich viel mit 
deutscher Kultur und Geschichte.

Kleistpark Berlin 2
Heinrich-von-Kleist-Park mit Blick auf das "Kathreiner Haus" - Foto: Manfred Brückels via Wiki Commons

Hinter den Königskolonnaden schießt das Kathreiner-Haus im Stil der Sachlichkeit in 
die Höhe. Es wurde 1928 von dem Architekten, Möbeldesigner, Inneneinrichter und 
Karikaturisten Bruno Paul (1874 bis 1968) für den Malzkaffee-Hersteller 
Kathreiner entworfen. Paul gilt als Pionier der modernen Verwaltungsarchitektur und ist 
heute doch kaum bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte erst die BVG, dann der 
Berliner Senat das 9400qm große Gebäude. Seit 2012 steht es leer. Nur im 
Eingangsbereich zur Potsdamer Straße hat sich ein Obdachloser zwischen Tütenbergen, 
Konservendosenmauern und getrockneten Teebeuteln eingerichtet. An der Ecke 
Potsdamer/Pallasstraße befindet sich das vorerst letzte Verwaltungsgebäude. Dort wo 
seit 1981 das selbstverwaltete Jugendzentrum Drugstore zuhause ist, war einst der 
Hauptsitz der nationalsozialistischen Einheitsgewerkschaft, der Deutschen Arbeitsfront 
(DAF).  




Mit Klick auf die Karte findet ihr Informationen und weitere Bilder zu den einzelnen Markierungen.
Mehr zum ersten Streckenabschnitt erfahrt ihr bei M i MA.

Nächste Woche geht es um den Vergnügungstempel, der zur Wohnmaschine wurde oder wie Bowie Zeuge eines der größten Bauverbrechen der Nachkriegszeit wurde.

Ich freue mich schon drauf und hoffe, ihr radelt wieder mit.


Bis bald!
diefahrradfrau

eine Idee, eine Zeitreise und noch eine Idee

Donnerstag, 14. August 2014

Es gibt ja Ideen, die man einfach nicht mehr los wird. Die sich im Kopf festsetzen, dort herumwandern, sich mit diesem und jenem ergänzen und langsam, langsam wachsen. Und die schließlich verwirklicht werden wollen, unbedingt. - Um so eine Idee geht es heute ...
Die Auslöser: zwei Blogbeiträge mit völlig unterschiedlichen Themen - ein Garten in der Nachkriegszeit und kreatives Gestalten von Stadtplänen haben ja erstmal gar nix miteinander zu tun. Aber bei mir wurden dadurch genau die richtigen Knöppe gedrückt und eine Idee ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Die Gartengeschichte und der Kreativinput mischten sich mit eigenen Erinnerungen an früher und ließen lebendige Bilder in meinem Kopf entstehen, zu denen ich in Gedanken fast die Geräusche hören konnte. Und irgendwann (ähm, gestern ...) hab ich dann einfach mal drauflosgekritzelt.

Macht´s euch gemütlich - ich nehme euch mit auf eine kleine Zeitreise und zeige euch die Radwege meiner Kindheit ... 


Ich bin in Ankum aufgewachsen. 
Das Dorf liegt nördlich von Osnabrück 
und obwohl es damals noch recht überschaubar war, 
gab es schon in meiner Kindheit zwei "Ortsteile":
Unterdorf und Oberdorf.
Meine Heimat ist das Unterdorf.
Seht ihr das Haus mit dem Herzchen drauf?
Das war mein Zuhause.


Dort, wo die Beeke entlangfließt,
wo schräg über die Straße der Schneider am Fenster sitzt und näht,
wo´s nur ein paar Schritte zum Tante-Emma-Laden mit den leckeren Bonbons sind,
wo der Doktor an der Ecke unsere Wehwehchen versorgt 
und gegenüber der Friseurspiegel neben der Eingangstür hängt - 
dort bin ich mit den Nachbarskindern um die Wette geradelt.


Das Unterdorf war unser "Revier",
unser Mikrokosmos, in dem es alles gab, was wir als Kinder brauchten.
Hinter der Blumenwiese, neben der riesige Kastanienbäume stehen,
 versteckt hinter Mirabellenbaum und Hühnerhof,
steht eine kleine Hütte - unser "Häuschen".
Dort kochen wir Sägespansuppe mit Erlenknubbeln aus dem Wäldchen
 und Wasser aus der Beeke - 
nichts ist köstlicher als unser Mahl. Ehrlich.

Die Beeke ist alles für uns:
Papierschiffchen schwimmen lassen,
gummibestiefelt bis zur Fahrradwerkstatt an der nächsten Brücke stapfen,
an schmalen Stellen rüberspringen zur Gänsewiese,
leise die Forellen beobachten oder uns laut krakelend gegenseitig nassspritzen ...
Langweilig?- Gibt´s nicht.


Hört ihr die Glocke?
Der Milchmann kommt mit seinem Pferdewagen über´s Pflaster geholpert.
Seht ihr den Pflaumenbaum, dessen Zweige so verlockend über die Hecke hängen?
Wenn wir schnell genug sind, können wir ein paar pflücken, 
bevor der Mann mit dem Handstock kommt.


Das Oberdorf. 
Eine andere Welt, aber nicht weniger spannend.
Alte Mauern, Heckenwege und Geheimgänge
und mittendrin das weltleckerste Eis und eine Pommesbude - 
was will Kind mehr?

Und guckt mal an der Schule:
da gibt´s den Vogelberg - im Winter der Treffpunkt zum Schlittenfahren.
Genauso schön, wie unter den Bögen der Kirchburg wieder ins Unterdorf zu radeln ...


oder neben der Schule in Seifenkisten den Abhang hinunter zu sausen.
An der Molkerei vorbei, dann durch die Heckenwege,
links den Fußweg hinunter und dann rechts ab - 
dort geht´s zu den Erdbeerfeldern ...

Hach, ich könnte jetzt noch tausend Geschichten erzählen.
Von früher.
Von Radtouren am 1. Mai.
Von Karussells auf dem Feuerwehrplatz
und Kirmesmarkt im ganzen Dorf.
Von Zauberbäumchen auf dem Weg zum Kindergarten
und einem Sturz in die Beeke - mit Fahrrad!
Von kleinen und großen Erlebnissen in meinem Dorf.

Später.
Zuerst mache ich mich auf den Weg:
mit meinen Kindern werde ich meine alten Radwege entlangradeln,
ihnen zeigen und erzählen, wie das so war.
Früher.

Morgen geht´s los.
Und meine Kritzel-Karte nehme ich natürlich mit.
Außerdem - im Korbüberzug aus Regenjacke und Buchfolie - auch noch diese hier:


Mal gucken, ob ich mich von unterwegs mal melde ...



Bis bald!
diefahrradfrau
Geteilt mit Scharly´s Kopfkino und RUMS.

bloggers & bikes: Frauke von "Fräuleins wunderbare Welt"

Sonntag, 9. März 2014

In dieser Reihe stelle ich euch Bloggerinnen mit besonderem Bezug zum Fahrrad vor. Diesmal Frauke: Ruhrpottliebe, Kreativität und ein Faible für schöne, alte Sachen machen ihren Blog aus. Spätestens seit ihrem Beitrag zu meiner letzten Blogparade wusste ich, dass sie gern radelt. Aber als sie neulich ihren Arbeitsplatz zeigte, wurde mir klar, dass "gern radeln" es vielleicht doch nicht so ganz trifft. Ich meine: wer malt sich denn bitteschön den Donauradweg auf den Schreibtisch - in goldener Farbe!?  Da muss schon riesengroße Fahrradliebe im Spiel sein...
Ein ganz dickes Dankeschön, liebe Frauke, für den doppelten Herzhüpfer, den deine Radelerzählungen und besonders die alten Bilder bei mir verursacht haben!
Euch allen wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Bildergucken...


Kurz und knapp: Wer bist du?
Ich bin Frauke und wohne in Dortmund. Seit letztem Herbst habe ich meinen Blog "Fräuleins wunderbare Welt", wo ich über alles schreibe, wat mich bewegt und mein Leben verschönert. Außerdem habe ich zwei Schwestern, drei Meerschweine und neuerdings auch eine Hundedame. 



goldener Donauradweg aufm Schreibtisch


Auf deinem Schreibtisch verläuft der Donauradweg in goldener Farbe - wow, was hat das zu bedeuten?
Der Donauradweg hat einen festen Platz in meinem Herzen. 2008 war das mein erster Radurlaub und er war der schönste von allen, die darauf folgten! Zum einen liebe ich schon immer die Donau, weil meine Oma dort in der Nähe wohnt. Und dann hat mir der Radweg zu gut gefallen und hat meine Radfahrerseele so nachhaltig zum Erwachen gebracht, da musste ich ihn irgendwo verewigen. Der Donauradweg ist so abwechselungsreich, so schön und für mich einfach einmalig. Damals bin ich recht blauäugig zum ersten Mal aufgebrochen. Ich habe in den 2 Urlaubswochen so schöne Dinge erlebt, dass ich immer wieder gern und mit einem strahlenden Grinsen auf den Lippen an den Sommer zurück denke. Damals konnte ich beim Losfahren noch nicht mal einen Platten flicken. Das hat sich dann aber recht schnell geändert ;-) Und seit 2008 bin ich mit meinem Rad mehr oder weniger fest verwachsen. Fast jeden Weg lege ich mitm Rad zurück. Fast jeden Urlaub verbringe ich als Selbstversorger mit Zelt und Gaskocher aufm Rad. Und es ist immer wieder herrlichst! Ich kann mir keinen schöneren Urlaub als einen Radel-Urlaub vorstellen. Die Natur rückt näher. Die Einfachheit bringt mich zur Ruhe. Die Reduziertheit meines Gepäckes zeigt mir, wat wirklich notwendig ist (und dass vieles im Leben völlig überflüssig ist). Als Kind bin ich natürlich auch schon geradelt. Aber dann hat mein Rad lange Zeit einsam ohne mich verbracht. Doch nun: ich liebe das Radfahren und der Donauradweg vor 6 Jahren hat diese Liebe entfacht! 



Frauke on tour


Sportlich oder gemütlich - welcher Fahrrad-Typ bist du?
Mh, gemütlich sportlich, falls es das gibt. Fahrradurlaube muten ja generell eher sportlich an. Gerade auch wenn immer das Zelt dabei ist und jedes Essen abends selbst gekocht wird. Aber beim stundenlangen Radeln von Zeltplatz zu Zeltplatz, da ist eher der Weg das Ziel. Da gehts nicht um die Geschwindigkeit, sondern um ein schönes Fahren durch die verschiedenen Orte, Dörfer, Äcker, Wälder, Wiesen.... Mir macht auch das Wegfinden sehr viel Spaß! Deswegen habe ich immer einen kleinen Kompass dabei und eine Radfahrkarte. So ein neumodisches elektronisches Ding mit Navi-Funktionen kommt mir so schnell nicht ans Rad dran!
Im Alltag bin ich auch eher der Radfahrer-Typ, der zwar fix fährt, aber möglichst ohne verschwitzte Oberteile am Zielort ankommen möchte ;-) Und ein Eis oder ein Stück Kuchen zwischendurch ist auch eigentlich immer drin! 



30. Geburtstag aufm Rad - mit Ballon und Windrädchen ;)


Fahrradmäßige Kindheitserinnerungen... - was fällt dir da ein?
Als Kind im Kindergartenalter habe ich Radfahren gelernt. Damals noch mit Stützrädern. Aber ich war saustolz, als die endlich abkonnten! Mit dem Anfahren hatte ich lange Zeit Probleme. (Selbst heute, im Urlaub mit vollgepacktem Rad, habe ich damit noch Schwierigkeiten, weil mein Rad gern umkippen möchte...) Doch irgendwann konnte ich das eigentlich recht gut. Aus irgendwelchen mir nicht mehr nachvollziehbaren Gründen ist mein Rad dann lange Zeit in Vergessenheit geraten. Eigentlich waren das ziemlich verschenkte Jahre. Ohne Wind in den Haaren und ohne Sonne im Gesicht! 



erste Radtouren
Opa repariert


Seit ein paar Wochen hast du einen Hund. Gassigehen oder Gassiradeln?
Gute Frage :-) Bisher noch Gassigehen. Aber meine Hundedame ist so fit und möchte sich so viel bewegen, dass mein Marathonspazierengehen für sie noch zu langsam und zu wenig ist. Auf den Hundewiesen bespielt sie immer mehrere Hunde nacheinander und läuft dabei und läuft und läuft und läuft... Deswegen haben wir Samstag zum ersten Mal das Gassiradeln ausprobiert. Sicherheitshalber erstma mit meinem kleinen Klapprad, weil ich da mit den Füßen auf den Boden komme (beim normalen Rad von mir ist das nämlich nicht der Fall...). Und siehe da! Ich habe mir einen Radfahr-Hund ausgesucht! Sie ist artig und voller Begeisterung neben mir hergerannt und ihre Ohren flatterten voller Glückseligkeit im Wind! Für die erste kurze Tour, auf sehr ruhigen Nebenstraßen, war das ein voller Erfolg :-) Schrittweise werden wir das nun ausbauen, damit wir irgendwann auch längere Strecken problemlos fahren können. 



Hundedame Mina
Klapprad von der Mama


Radeln bewegt - nicht nur räumlich! Stimmt´s?
Stimmt! Radfahren bewegt. Mich, meinen Körper und auch meinen Geist! Radeln beruhigt das Gemüt. Es regt zum Nachdenken an. Es strukturiert meine Gedanken. Aber es schafft auch Leere im Kopf zum Abschalten. Wenn ich radel, kann ich die Welt um mich herum ein Stück weit vergessen. Mein Alltag rutscht in den Hintergrund. Die gleichmäßige Tretbewegung in Kombination mit den wechselnden Orten und dem meist unberechenbaren Wetter, das ist Entspannung pur! Ich liebe es, die Wolken zu beobachten, wenn sie über mir herziehen. Alles ist im Fluss, alles bewegt sich. Und ich bewege mich mit! Nach einer Radtour spüre ich auch eine herrliche körperliche Erschöpfung, gepaart mit einem herrlich leeren Kopf :-)


Radtour mit "Fähren-Erfahrung"

Handkurbel ersetzt Tretkurbel


***


Bis bald!
diefahrradfrau

Blogparade "bikelovin" - Zusammenfassung

Donnerstag, 21. November 2013

Was bedeutet für euch "bikelovin"?
Welche Dinge fallen euch beim Stichwort "Fahrradliebe" ein?
Das waren meine Fragen an euch und ich freue mich wirklich sehr über die Antworten, die mich in Form ganz wunderbarer Beiträge zu meiner Blogparade erreicht haben. 
Ein dickes Dankeschön an alle, die mitgemacht und mit ihren meist sehr persönlichen Beiträgen ein so schönes Fahrradliebemosaik zusammengefügt haben!

Hier noch einmal alle Posts im Überblick:



Melly schreibt einen Brief an ihr "geliebtes Fahrrad", das viel zu wenig ans Tageslicht kommt, seit sie ein Auto besitzt. Ihr Vorsatz: Einfach mal wieder... Fahrrad fahren

***


Ariane beschreibt das Lebensgefühl Fahrrad: die Freiheit, den Weg und das Tempo selbst zu bestimmen - mit Herzhüpfern und Momenten zum Genießen und einer Vorliebe fürs Radeln im Sonnenuntergang...


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Ich selbst zeige euch gemalte Fahrradliebe - Kinderkritzelbilder vom Fahrradfraunachwuchs.


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Frauke nimmt uns mit auf eine wahrlich bildreiche Tour durch Dortmund:  DO_von Ost nach West_es spricht: das Rad! - Und es spricht wirklich das Rad, das übrigens ein echtes Schätzchen ist...


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Wiebke erzählt eine Anekdote aus ihrer Studentenzeit über ein gestohlenes Rad und einen Schlüssel mit Geschichte: Fahrradliebe - Fahrraddiebe

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Nina berichtet in Wort und Bild vom abenteuerlustigen Fahrrad Paul und seiner Fahrradfreundin: Es war einmal ein Fahrrad... - eine Bildergeschichte

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Hauke erinnert sich bei Inka an eine Fahrradtour aus Liebe - mit sehenswerten analogen Bildern geht´s per Fahrrad durch Israel und die Westbank

***


Eva Katharina zeigt ihr selbst lackiertes Fahrrad, von dem sie sich niemals trennen würde, weil es schon ihrer Uroma gehörte:  Auf den Sattel, fertig, los!


***
Echt toll, wie unterschiedlich das Thema umgesetzt wurde. Klickt euch unbedingt durch die Beiträge - und vielleicht seid ihr ja bei der nächsten Blogparade auch dabei, irgendwann...

Bis blad!
diefahrradfrau

damals...

Sonntag, 10. November 2013

Dass ich ein echter Nostalgiefreak bin, hab ich hier ja schon öfter erzählt. Ich liebe alte Dinge und bin fasziniert davon, wieviel selbst ein ramponiertes Blechschild oder eine rostige Fahrradlampe von früheren Zeiten "erzählen" können. Auch alte Bilder ziehen mich schnell in ihren Bann - je älter desto interessanter...
Als ich am Wochenende bei meinen Eltern war, habe ich mal wieder ein bisschen in der riesigen Fotokiste gestöbert, in der sich zum Teil fast hundert Jahre alte Bilder befinden. Die Geschichten zu diesen uralten Bildern sind nur noch in Form mündlich überlieferter Erinnerungen vorhanden und wirklich jedes Bild hat eine eigene Geschichte - kaum vorstellbar in Zeiten nichtssagender Bilderfluten durch Instagram & Co.
Nun, ich habe ein paar Fotos gefunden, auf denen auch Fahrräder abgebildet sind. Und mein Vater konnte sich noch bei einigen erinnern, was ihm dazu erzählt worden war:



Diese leider schon arg zerschlissene Aufnahme entstand 1926 vor dem Haus des Schuhmachers und seiner Frau, deren Nachbar (im Bild links) an dem Tage ein Bekleidungsgeschäft eröffnete. Ganz rechts ist der damalige Schustergeselle zu sehen. Außerdem im Bild: zwei Herren, die gerade von einer Beerdigung kamen - einer von ihnen mit seinem Fahrrad.




Dieses Bild stammt aus der Zeit um 1940 und zeigt eine Gruppe von Radfahrern während einer Rast unter einem Aussichtsturm.




Auch dieses Bild entstand um 1940. Zu sehen sind meine Großeltern in einem Garten, im Hintergrund ein Radfahrer.
Dieses Bild find ich schon etwas ungewöhnlich: Schließlich wurde damals ja nicht wild drauflos fotografiert, sondern meistens gewartet, bis alle freundlich Richtung Kamera schauten. Diese Szene wirkt kein bisschen gestellt - für mich eine ganz besonders schöne Aufnahme.

Die Anregung zu diesem Post lieferte Inka, die zu einer Blogparade mit dem Titel "analoge Erinnerungen" aufgerufen hat. Ich freue mich sehr, dass ich noch in letzter Minute dabeisein kann!
:)

An dieser Stelle noch ein kurzer Hinweis: 
Meine eigene Blogparade zum Thema "bikelovin/Fahrradliebe" habe ich auf mehrfachen Wunsch ein bisschen verlängert. Noch bis zum 20.November könnt ihr daran teilnehmen...


Bis bald!
diefahrradfrau

bloggers & bikes: Katharina von "greenfietsen"

Sonntag, 3. November 2013

In dieser Reihe kommen Bloggerinnen mit besonderem Bezug zum Fahrrad zu Wort. Den Anfang macht Katharina von greenfietsen, die recht unterschiedliche Leidenschaften miteinander verbindet. Ich danke dir, Katharina, für den schönen Einblick in dein Tun und deine wunderbaren Gedanken zum Radeln. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen...



Kurz und knapp: Wer bist du?
Ich bin Katharina, Mitte 30, hessisches Landei mit Sehnsucht nach Entdeckungsreisen in die große, weite Welt. Wenn ich nicht gerade von einer Fahrradreise entlang der Donau bis zum Schwarzen Meer träume, tobe ich mich an meiner Nähmaschine aus. Über die Dinge, die dabei im Kreativrausch entstehen, berichte ich in meinem Blog.



Wie kam es zu deinem Blognamen "greenfietsen"? 
Manchmal könnte man sich ja an die Stirn klatschen, weil man an das Naheliegende erst so spät gedacht hat. Mehrere Wochen lang grübelte ich über einen schönen Blognamen, einen, der zu mir passt und im Netz noch nicht vergeben ist. Dann, eines Morgens hatte ich einen Geistesblitz. Ich zog mein grünes Dublin-Shirt aus dem Kleiderschrank, als ich auf einmal wusste: es wird was mit "Green", so wie Green Day oder Greenpeace. Grün ist eine meiner Lieblingsfarben. Grün verbinde ich mit Wachstum und Entwicklung. Doch womit kombinieren? Schnell fiel mir ein liebgewonnenes Wortmitbringsel aus unserem Urlaub ein. Die Niederländer sind bekanntermaßen leidenschaftliche Radfahrer und Fahrrad heißt dort "fiets". Ich liebe es, Fahrrad zu fahren; abgesehen davon symbolisiert das Fahrrad für mich Dynamik und Vorwärtskommen aus eigener Kraft. Sehr passend für ein Blog, finde ich!
 

Auf deinem Blog geht´s ums Nähen, Fotografieren und Radfahren. Wie verbindest du deine Leidenschaften?
Viele Ideen bekomme ich beim Fahrradfahren. Mir fallen dabei neue Blogthemen ein; ich formuliere im Geiste halbgare Texte oder ich denke über knifflige Nähprojekte nach. Radfahren inspiriert mich! Eigenlich komisch, dass mir mein Blogname nicht beim Fahrradfahren eingefallen ist. Natürlich nähe ich mir auch häufig Dinge, die ich als Radfahrerin gut gebrauchen kann, wie zum Beispiel eine Schultertasche oder eine kleine Geldbörse für spontane Eisdielenbesuche. Ich habe immer ein offenes Auge für Fahrradstoffe. Ja, und das Fotografieren... Das ist eine eher junge Leidenschaft, die sich durch das Bloggen entwickelt hat. Manchmal packe ich meine genähten Sachen in die Fahrradtasche und fahre damit an einen schönen Ort, um Fotos für mein Blog zu machen.


Sportlich oder gemütlich - welcher Fahrrad-Typ bist du?
Oh, eigentlich beides. Mal so, mal so! Manchmal bin ich ganz gemütlich unterwegs. Da genieße ich es, in die Landschaft zu schauen und all die Eindrücke in mich aufzunehmen. Besonders auf unseren Radreisen ist das so. Zuhause trete ich aber oft kräftig in die Pedale und freue mich, wenn mir mein kleiner Fahrradcomputer sagt, dass ich den Weg zum Supermarkt in der nächsten Kleinstadt unter 25 Minuten geschafft habe. Fahrradfahren ist für mich auch Fitnessprogramm.


Fahrradmäßige Kindheitserinnerungen... - was fällt dir da ein?
Mir fällt ein, wie ich das Fahrradfahren lernte. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie stolz ich war, keine Stützräder mehr zu brauchen und nun zu den Großen zu gehören. Da hat man als Kind das Gefühl, die ganze Welt stünde einem offen.


Radeln macht glücklich! Stimmt´s?
Und wie! Draußen in der Natur Fahrrad zu fahren, macht mich froh und glücklich. Radtouren sind immer auch Entdeckungsreisen, verbunden mit einem großen Freiheitsgefühl. Ich nehme meine Umwelt viel intensiver wahr und bin an allem näher dran, wenn ich auf dem Rad unterwegs bin. Abgesehen davon liebe ich die Anstrengung. Dieser Glückscocktail aus Erschöpfung und Stolz nach dem Erreichen eines größeren Ziels ist überwältigend.

Du hast einen Glücks-Spanngummi. Was hat´s damit auf sich?
Das ist eine lustige Fahrradanekdote. Ich gehöre nun nicht zu den Menschen, die Briefe ans Universum schreiben oder besonders schicksalsgläubig sind, aber als ich diesen Spanngummi auf einer Straße in Südholland fand, war das schon ein glücklicher Zufall. Wir waren gerade mit Mini-Leihfahrrädern zum Einkaufen unterwegs und versuchten, einen Sechserpack Wasser mehr schlecht als recht am wackligen Lenker zu transportieren. Eine Herausforderung, die das Zeug zu einer olympischen Disziplin hätte! Ich konnte gerade noch denken, wie fantastisch es wäre, könnten wir die Flaschen mit einem Spanngummi am Gepäckträger festschnallen, als direkt vor unserer Nase so ein Zauberdings lag. Ich hab mir direkt noch 1000 Euro gewünscht, aber das war wohl zu viel gewollt. *lach* Zuhause habe ich den Spanngummi hübsch umhäkelt und für alle Fälle in meine Fahrradtasche gesteckt. Mein Spanngummi ist für mich kein Glücksbringer im klassischen Sinne, eher ein lustiges Urlaubsmitbringsel und ein hoffnungsvolles Beispiel dafür, dass sich manche Dinge im Leben glücklich fügen, ohne dass man etwas dafür tun muss - höchstens die Augen offen halten und bereit dafür sein.





***


Bis bald!

diefahrradfrau

Blogparade: "bikelovin"

Samstag, 12. Oktober 2013

Auweia! Jetzt schiebe ich seit Wochen diese Idee vor mir her, hab euch sogar hier schon ein bisschen neugierig gemacht und komme einfach nicht in die Pötte - weil mir dauernd was anderes einfällt, was ich noch zwischendurch unterbringen oder unbedingt zeigen möchte. Tja, das gewohnte Chaos eben...


Okay, besser spät als nie! Ich starte hiermit hochoffiziell die

 Blogparade "bikelovin"

Seit über einem Jahr tobe ich mich hier nun fahrradmäßig aus, zeige und schreibe alles mögliche und unmögliche rund ums Fahrrad. Meine Fahrradliebe kriegt ihr sozusagen in jedem Post zu spüren, der hier auf "bikelovin" veröffentlicht wird.

Aber was verbindet ihr mit dem Thema? 
Was bedeutet für euch "bikelovin"?
Welche Dinge fallen euch beim Stichwort "Fahrradliebe" ein?




Ist es der bunt bemalte und mit Blumen geschmückte Drahtesel am Fahrradständer? Oder ein liebevoll restaurierter, chromglänzender Oldtimer? 
Der kleine Junge, der stolz wie Oskar auf seinem neuen BMX-Rad herumdüst? Oder das Pärchen, das die Fahrräder an der Parkbank abgestellt hat?
Das Gefühl von Freiheit? Der Fahrtwind im Gesicht?
Eine Fahrradgeschichte aus eurer Kindheit? Ein Liebesbrief an euren Drahtesel? - 
Guckt euch um und lasst euch was einfallen! 





Ich freue mich auf ganz viele Fahrradposts auf euren Blogs, die ich als Blogpararde hier vorstellen und verlinken werde: witizge oder besonders schöne Fahrradbilder, kleine Radelgeschichten, irgendwas Selbstgemachtes oder was auch immer - eure Ideen sind gefragt!



Und so kannst du mitmachen:
1. Poste deine Idee zum Thema "bikelovin" auf deinem Blog. 
2. Erzähl deinen Lesern von der Blogparade und verlinke diesen Post in deinem Beitrag.
3. Schreibe einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag unter diesen Post.

Die Blogparade läuft bis zum 11.November 2013 20.November 2013. Ihr habt also einen ganzen Monat Zeit, eure Ideen zu veröffentlichen.
Ich werde eure Beiträge laufend unter diesem Post verlinken.
Nach Ende der Blogparade wird es dann eine Zusammenfassung  mit all euren Bildern und Bloglinks hier auf bikelovin geben. 

So, jetzt bin ich wirklich gespannt auf eure Beiträge...


...die jetzt nach und nach hier eintrudeln:

1. Melly: Einfach mal wieder... Fahrrad fahren
2. Ariane: Lebensgefühl Fahrrad
3. mein Beitrag: gemalte Fahrradliebe
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6. Nina: Es war einmal ein Fahrrad... - eine Bildergeschichte
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Bis bald!
diefahrradfrau

ein Fahrrad, ein Schwein und ein begehrtes Bild

Donnerstag, 8. August 2013

Es war einmal ein Schwein namens Bruno, das lebte mit seinem Kumpel Sammi in einem hübschen Gartenhaus - mit Garten natürlich, und mit Erlaubnis, darin herumzuwühlen. Regelmäßig bekamen die beiden Besuch von der Jenni, die den kleinen Sammi bei sich aufgenommen hatte, als er noch ein ganz winziges Schweinekind gewesen war. Sammi hatte damals oft auf Jennis Schoß geschlummert und manchmal auf ihr Sofa gepupst - aber das nur am Rande...
Über die Jenni muss man wissen, dass sie eine Bloggerin ist. Und dass sie vor einiger Zeit einen Gastpost für diefahrradfrau geschrieben hat: über die "Schweins" (so nennt sie die beiden immer) und über das Radeln. Und dazu gab´s noch ein Bild, nämlich dieses hier:



Es gab noch mehr Bilder, aber dieses eine hier sollte noch für Aufregung sorgen. Und das kam so:

Eines Tages bekam diefahrradfrau eine Mail. Von einer PR-Dame, die das Bild gern für eine Webseite benutzen wollte - für die Webseite einer Schinkenräucherei. Die PR-Dame erwähnte noch, dass sie es bereits in einem Newsletter verwendet habe und ihrem Chef das Bild so gut gefiele. - Sehr schmeichelhaft.

Aber weil das Bild ja die Jenni geknipst hatte und auch sowieso ihr Bruno drauf zu sehen ist, konnte diefahrradfrau erstmal nur die Mail an die Jenni weiterleiten. Und gespannt abwarten, was die wohl dazu sagen würde. Da hatte diefahrradfrau nämlich schon so eine Ahnung, weil sie über die Jenni ein paar Sachen weiß:

Die Jenni liebt ihre Schweins ganz dolle.
Die Jenni ist Vegetarierin.
Die Jenni kennt sich ganz gut mit Paragrafen aus.

Ihr könnt euch vielleicht schon ein bisschen vorstellen, wie die Geschichte weitergeht. Aber das kann euch die Jenni selbst am besten erzählen:
hier geht´s weiter...

Und Bruno? 
Der hat von der ganzen Sache nix mitbekommen und genießt mit seinem Kumpel Sammi sein Dasein in dem hübschen Gartenhaus - mit Garten natürlich, und mit Erlaubnis, darin herumzuwühlen...

Was sagt man dazu?

Bis bald!
diefahrradfrau