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"F"-Sache

Dienstag, 18. Juli 2017

"F" wie ...


... Fenster, Filzstift, Formel-1, Fohlen, Fünfcent, Feuerstein, Farbwürfel, Flamingo, Förmchen, Frau, Flummi, Fahrchip, Ferkel, Flugsaurier, Feuerwehr, Flöte, Fliese, Fingerring, Flieger, Fünfhunderteurominiatur, Fragment, Federchen, Filmdose, Flagge, Funkelstein, Frosch, Fackel, Flamme, Fläschchen, Fichte, Fünfgelb, Fünforange, Fell, Fisch, Feder, Frage, Flügel, Faden, Fass, Füller, Fahne, Funzel, Fabelwesen, Falter, Frankreichliebe, Fußball, Fenster, Fingerhut, Fächer, Figuren ...
Aaaaah:
 "F" wie ... Fahrrad!


Fantasiefahrrad.
Oder Fahrradfantasie.
Egal.
Ein fabulöses Findespiel für ferregnete,
 ähhmm: verregnete Ferientage.
Nur die Fotos sind ob widriger Licht- und Schattenverhältnisse und vom Winde immer wieder verwehter Fitzelteilchen von mäßiger Qualität. Sei´s drum. Wir hatten nen Riesenspaß, haben tagelang Schubladen und Spielzeugkisten durchwühlt und jede Menge F-Sachen gefunden.
Check!

:)

Bis bald!
diefahrradfrau

Am Ende des Regenbogens

Freitag, 19. Mai 2017

Manchmal schreibe ich, ohne zu denken. Dann fließen die Worte einfach so aus meiner Hand. Die Gedanken dazu kommen später, kreisen um das Geschriebene und spinnen sich weiter, stellen Fragen und finden Antworten, lassen Bilder entstehen oder ganze Geschichten. Manchmal. 
So schrieb ich hier, "dass am Ende des Regenbogens ein Fahrrad steht." - Wie bitte? Ein Fahrrad? So ein Quatsch! Am Ende des Regenbogens ist ein Topf mit Gold vergraben, das weiß doch jeder!



Das weiß sogar das Knopfmännchen. Neulich hörte es, wie das Schaf zum Einhorn sagte: "Ein Topf mit Gold, stell dir nur vor!" 



Dem Einhorn war das aber egal, denn Einhörner brauchen kein Gold. Weiß auch jeder. Und das Schaf hatte keine Lust zum Goldsuchen, hatte genug mit Grasfressen zu tun. Mäh!
Das Knopfmännchen aber dachte sich, dass so ein kleiner Reichtum ganz nett wäre, und wollte sich auf die Suche machen. Fortan verbrachte es viel Zeit damit, nach einem Regenbogen Ausschau zu halten. Und träumte dabei vom kleinen Reichtum und vom sorglosen Leben. 
Wenn das Schaf vorbeikam und fragte, ob es wohl mitkommen wolle zur Blumenwiese, lehnte das Knopfmännchen ab, denn es hatte keine Zeit. Musste Ausschau halten, klar. Auch den wunderbunten Geschichten des Einhorns wollte es nicht lauschen, denn Lauschen lässt die Sinne tanzen und das stört beim Ausschauhalten.
Einmal kam ein langer Regen und es tropfte und plitscherte viele Tage und wollte gar nicht aufhören. Die endlose Plitschermelodie machte das Knopfmännchen ganz schläfrig und es nickte ein wenig ein.
Als es endlich aufhörte zu regnen und die Sonne hinter der großen, grauen Wolke hervorblinzelte, da war es für einen Augenblick ganz still. Grad als ein letzter Tropfen vom grünsten Blatt des Haselstrauchs glitt und mit einem leisen "Plitsch!" auf dem Boden landete, erwachte das Knopfmännchen. Die Regenwürmer streckten ihre Köpfe aus der nassen Erde, das braune Huhn rannte gackernd über den Hof und freute sich auf ein Festmahl und auch die Amseln kamen herbeigezwitschert. Das Knopfmännchen aber sah und hörte nichts von alledem, denn es hatte natürlich sofort weitergemacht mit dem Ausschauhalten. Und dann war er plötzlich da: rot und gelb und grün und blau und lila spannte sich ein ganz fabelhafter Regenbogen über das Land. 
Das Knopfmännchen stolperte los, machte am Hoftor noch einmal kehrt und holte den Spaten. Denn wer einen Topf mit Gold ausgraben will, braucht einen Spaten. 



Und dann rannte das Knopfmännchen. Es rannte und rannte. Über die weiten Wiesen, am Fluss entlang und über die Hügel beim großen Wald. Wohl ungefähr genau auf halber Strecke schaute es sich einmal um, ob da denn noch jemand auf dem Weg war, um das Gold zu finden. War aber keiner, Glück gehabt!
Doch als es sich wieder umdrehte, um weiter zu rennen, war der Regenbogen verschwunden. Das Knopfmännchen schaute und suchte in alle Richtungen, aber vom Regenbogen war nichts mehr zu sehen. Kein Regenbogen, kein Topf mit Gold - Pech gehabt!
Betrübt machte sich das Knopfmännchen auf den Heimweg, hielt aber zwischendurch schon wieder Ausschau. Man kann ja nie wissen. Und beim nächsten Mal wollte es auf jeden Fall schneller sein.



Zuhause holte das Knopfmännchen das Fahrrad aus dem Gartenschuppen, lehnte es an den Zaun und stellte den Spaten daneben bereit. Dann hielt es wieder Ausschau, träumte vom kleinen Reichtum und vom sorglosen Leben und wurde ein wenig nass, denn es begann wieder zu regnen. Aber nur ein wenig. Und als kurz darauf ein neuer, mindestens genauso fabelhafter Regenbogen zu sehen war, sprang das Knopfmännchen aufs Rad, schnappte dabei den Spaten und strampelte los. 



Wieder schnurstracksgeradewegs in Richtung Regenbogenende. Wieder über die weiten Wiesen, am Fluss entlang und über die Hügel beim großen Wald.
Das letzte Stückchen durch den großen Wald musste es sein Fahrrad schieben, weil das Unterholz so dicht und der Weg so hucklig war. Endlich, auf der Lichtung beim kleinen See, konnte das Knopfmännchen es sehen: das Ende des Regenbogens! Ganz nah bei der schlanken Birke senkten sich die Farben durch einen feinen Nebelschleier ins Gras. Das Knopfmännchen ging hinüber, stellte sein Rad ab und lehnte sich an den Regenbogen, denn es wollte vor dem Graben ein wenig verschnaufen. 



Es schloss die Augen und träumte ein letztes Mal vom kleinen Reichtum und vom sorglosen Leben - und purzelte rücklings ins feuchte Gras. Verflixt und zugekleistert, nun war der Regenbogen schon wieder verschwunden und wo kein Regenbogen ist, kann man sich nicht anlehnen. Puh! 
Das Knopfmännchen rappelte sich auf, suchte nach dem Spaten und wollte nun aber auf jeden Fall sofort anfangen zu graben, da stand plötzlich das Einhorn vor ihm. 



"Was machst du denn hier?" fragte das Einhorn.
"Ich will das Gold finden", sagte das Knopfmännchen.
"Oh, das will ich auch", antwortete das Einhorn. "Da können wir es ja zusammen finden. Komm mit!"
Das Knopfmännchen folgte dem Einhorn zum Waldrand. Dort setzten sie sich auf einen großen Stein. "Es dauert nicht mehr lang", sagte das Einhorn und schaute zu den großen Hügeln hinüber. "Sieh nur!" Das Knopfmännchen schaute zu den großen Hügeln hinüber. Und gemeinsam sahen sie, wie sich die Sonne ganz langsam senkte, ihre letzten warmen Strahlen über die Hügel und den Wald schickte und die ganze Lichtung in ein wundervoll goldenes Licht tauchte. Das Gold hing in den Zweigen der Birke wie kleine, blinkende Taler, es ließ den Nebelschleier glitzern und funkelte über dem kleinen See, leuchtete aus den Gräsern und war einfach überall. Es war mehr Gold, als je in einem Topf hätte sein können.
Dem Knopfmännchen wurde ganz warm im Bauch von dem vielen Gold, da sagte das Einhorn: "Komm, lass uns noch ein paar andere Farben sammeln für die wunderbunten Geschichten!" 



Das Einhorn führte das Knopfmännchen zum Birkenrindenweiß, zeigte ihm ein Kleckschen Schneckenhausgelb, ein leuchtendes Käfersmaragd und ein Vogeleierschalenblau. Sie fanden Steingrau, Moosgrün und Flechtengelb, Glockenblumenblau, Regenwurmrosa und Wegerichbraun. Am See entdeckten sie Schilfgrün und Libellenblau, Sumpfdotterblumengelb und Krötenbraun, vom Waldrand nahmen sie noch ein wenig Vogelbeerenrot und Farngrün und von der Lichtung sammelten sie Nebelschleiersilber, so viel sie tragen konnten. 
Das Knopfmännchen war ganz berauscht von all den Farben und fühlte sich so wunderbunt wie schon lange nicht mehr. "Komm", sagte es zum Einhorn, "lass uns heimgehen!" 



Und so gingen sie nach Hause. Über den Regenbogen, denn der war - so seltsam das klingt - wieder da und fabelhafter als je zuvor.


*


Bis bald!
diefahrradfrau

Upcycling: Tannenbaumständer

Sonntag, 25. Dezember 2016


Ist das nicht ...???


... ein Fahrradteil da unterm Baum???

Oh, ja!
Unser Tannenbaum steht auf einem alten Rad.
:)


Nenne ich es jetzt Tannenbaumständerrad?
Oder lieber Fahrradtannenbaumständer?
Oder einfach Radbaumständer?
Egal, einfach ist es in jedem Fall ...


*
*  *
*  *  *

Ein feines Fest allerseits!

*  *  *
*  *
*

Bis bald!
diefahrradfrau
Geteilt mit einfach.nachhaltig.besser.leben.a new life und Upcycling im Dezember

Bike Bert: Busy

Donnerstag, 18. August 2016




Oh, I am sooooo busy!



I collect colours ...



and shapes ...



and sounds ...



and smells ...



... and smacks.



It´s a full time job -



full of joy!


<3

Bis bald!
diefahrradfrau

geteilt mit Upcycling im August und einfach.nachhaltig.besser leben.

Upcycling: Mini-Galerie aus Plastikkarten

Montag, 27. Juni 2016

Ferienmodus hier. Viel Zeit zum Rumradeln, Sommergenießen und Indentaghineinleben.
Und auch für ein kleines Zwischendurch-Upcycling ... 



Eine Mini-Galerie aus klitzekleinen-großen Kinderkunstwerken, die bisher hier und da angepinnt waren oder zwischen hohen Blätterstapeln versteckt lagen.



Nun hängen sie in bunter Gesellschaft an der Wand - weil mir endlich eine sinnvolle Verwendung für abgelaufene Plastikkarten eingefallen ist:



Bildchen zurechtgeschnippelt, mit Fahrradschlauchgummibändern auf der Karte fixiert, Bändchen unter die Gummis geklemmt - fertig!



Geht natürlich im Hoch- oder Querformat und ist bis auf die Kunstwerke komplett aus "Müll" gemacht.



Als Aufhängung geht alles, was sich in der Grabbelkiste findet:
Wollreste, Paketschnur, Glitzerdrahtrest, Bastschnur oder sonstwas.



So erhält jedes Bildchen seine ganz besondere Note - und bunt ist sowieso am schönsten, oder?



<3


Bis bald!
diefahrradfrau
geteilt mit: einfach.nachhaltig.besser.leben.Upcycling im Junia new lifea round tuit

Upcycling: Lenkervase

Freitag, 13. Mai 2016

Klein aber fein - und fast so schnell gemacht, wie du "Fahrradschrott-Upcycling" sagen kannst:



eine Minivase für den Fahrradlenker



Material:
ein alter Lenkergriff und eine Fahrradspeiche




Griff wird Vase,
Speiche wird Vasenhalter,
Blümchen rein - fertig!



Passt an jeden Fahrradlenker ...


... und duftet unterwegs grad so wunderbar nach Mai!





Bis bald!
diefahrradfrau

geteilt mit: einfach.nachhaltig.besser.leben.Upcycling im Mai, a new lifea round tuit und Friday Flowerday

...und täglich grüßt der Fahrradschlauch

Freitag, 29. April 2016

Upcycling. Lang ist´s her, dass es hier im Blog dazu etwas gab. Das liegt aber keineswegs daran, dass hier kein altes Zeugs mehr verbastelt wird - ganz im Gegenteil: Upcycling ist für mich mittlerweile zu etwas ganz Selbstverständlichem und Alltäglichem geworden. So alltäglich, dass ich meine Werkeleien oft als zu gewöhnlich befinde und sie deshalb gar nicht hier zeige. - Aber sind es nicht gerade die ganz alltäglichen, gewöhnlichen Dinge, bei denen Upcycling auch tatsächlich Sinn macht? 
Wenn aus vermeintlich wertlosem Zeugs etwas entsteht, das gern und viel benutzt wird, das vielleicht nicht den neuesten Trends entspricht, aber in jedem Fall zweckmäßig ist, wird nicht nur Müll vermieden sondern auch auf Konsum verzichtet. Schließlich muss man das, was aus altem Kram zusammengewerkelt werden kann, nicht mehr kaufen ... - doppelt nachhaltig, doppelt gut!

Beispiele aus dem Fahrradfraualltag:
Ich fange mal ganz klein an und ganz gewöhnlich - mit Gummibändern. Kennt jeder, braucht man immer. Muss man aber nicht kaufen, wenn man alte Fahrradschläuche hat ...



Vorzeigbares aus dem Kinderzimmer: Stifte, Pinsel, Quartettspiele, Blechdosen mit verbogenen Deckeln und allerhand anderer Kram wird bei uns mit Gummibändern "made of Fahrradschlauch" zusammengehalten. (Dass mit Gummibändern auch ne Menge anderer Spielereien möglich sind, muss ich wohl nicht extra erwähnen, oder? Ich sag nur Loom ...)



Für größere Verbindungen ist Fahrradschlauch ebenfalls das Mittel der Wahl: was nicht in den Fahrradkorb oder unter die Gepäckträgerklappe passt, wird mit alten Schläuchen rutsch- und kippsicher festgezurrt. Wo immer sonst etwas zu verbinden, festzumachen oder zu verschließen ist, muss ich nicht lange nach geeignetem Material suchen. Spricht wohl für sich, dass meine Kinder neulich in entsprechender Situation mit breitem Grinsen bemerkten: "Du schon wieder mit deinem Fahrradschlauch!" 
Egal, sowas müssen Mütter abkönnen ...

Themawechsel: Wie transportiert man Suppe im Topf, ohne dass unterwegs alles überschwappt? - Klar, mit dem Fahrradschlauchtrick! 



Supervielseitig ist Fahrradschlauch, wenn´s darum geht, alles Mögliche zu reparieren. Ich kann gar nicht sagen, wie viele zerbrochene-abgenutzte-verbrauchte Sachen ich schon mit Schlauchgummi gerettet habe. FahrradkorbGartenzaun, Schaukelstuhl und zuletzt meine Kamera - bei allen Reparaturen kam Schlauch zum Einsatz. Das abgebrochene Fahrradschutzblech, das ruckzuck mit Schlauchverbindung wieder an seinem Platz saß, kann ich leider nicht mehr zeigen - eben dieses Fahrrad wurde uns ja vor ein paar Monaten geklaut ...
Wohl aber vorzeigbar: eine alte Sporttasche, der man deutlich ansieht, dass sie schon einige Jährchen im Einsatz ist - aber das macht ja nix, ihren Zweck erfüllt sie tadellos. Nur die Griffe sind mittlerweile sehr zerschlissen ... 



Ein Fall für Fahrradschlauch: 
geschnippelt, gewickelt, geknotet - und gut!



Spektakulär ist das nun alles nicht, sondern eben alltägliches Zeugs, an dem alte Fahrradschläuche Verwendung finden. Sinnvoll, nachhaltig, ressourcenschonend - man kann es nennen wie man will. Man muss es nur machen. Ganz einfach.

*
Blogbeiträge zu grünen Themen findet ihr unter einfach.nachhaltig.besser.leben.
bei "Fix it!" geht´s um nachhaltige Reparaturen
und auch bei "a new life" dreht sich alles um Nachhaltigkeit und Achtsamkeit.
Upcyclingideen werden bei facile et beau und bei a round tuit gesammelt.

Bis bald!
diefahrradfrau

Aufgewärmtes

Montag, 25. Januar 2016

Funkstille.
Seit Wochen schon.
Nun aber, endlich, endlich:
Blogwinterschlaf-Unterbrechung.
Mit aufgewärmter Jahreszeitensuppe
zum Langsamwiederwachwerden.
Ein später Jahresrückblick.
Sehr spät, jaja ...
Zu spät?
Egal ...

Und sonst so ...
... mag ich grad das Nichtbloggen. Das Vormichhin- und Ummichherumgucken. Das Bilder- und Geschichtensammeln. Für bald oder irgendwann. Mal seh´n.


Bis bald!
diefahrradfrau