Upcycling: Kringelreihen

Donnerstag, 12. November 2015



Fahrradschlauchgekringel.


Aufgefädelt und buntperlig.


Jeder Kringel ist anders.


Wenig Worte heute.
Nur Kringeleien.
Kringelreihen.
Kringel ich?
Kringelig?
Ja.
;)


Bis bald!

Upcycling: Minimal-Regal

Freitag, 6. November 2015

gefunden: ein leeres Stück Wand
gesucht: ein kleines Pflanzenregal zum Aufhängen
geguckt: nö, mein Daumen ist nicht grün (eher fahrradschlauchschwarz) 
gedacht: egal, ich versuch´s mal mit Regal und Pflanzen
gefragt: eine möglichst simple Lösung
gemerkt: geht, Upcycling!



Alte Blechdose, Minischraubglas, leeres Medizinfläschchen und verzwirbelte Fahrradschlauchstreifen vereinen sich zum Minimal-Regal:

minimales Design - kein Schnick oder Schnack, einfach Regal
minimaler Aufwand - ruckzuck zusammengewerkelt
minimaler Materialverbrauch - lauter altes Zeugs
minimaler Preis - kostet nix



minimale Bepflanzung - der Sukkulentenableger verzeiht auch das fehlende Daumengrün



minimale Blütenzugabe - verblasstes Sommerblau mit Farngrün in der Medizinflaschenvase


minimale Kunst gibt´s noch dazu - Bike Bert auf Löschpapierschnipsel im Schraubdeckelrahmen mit Schlauchaufhängung


Bei soviel Minimalismus gibt´s bei diesem Regalsystem maximale Variationsmöglichkeiten: als Regalbrett geht einfach alles, was lang und flach ist und sonst nirgendwo mehr gebraucht wird. Ein Holzlineal, eine leere Pappschachtel oder eine alte Wasserwaage könnte ich mir da auch gut vorstellen ...




So, damit ist nun auch die Upcycling-Pause hier auf dem Blog beendet. (Vor fast zwei Monaten gab´s die letzte Werkelei, wie kann sowas? Tzz ...) Da mache ich doch gleich mal mit bei ein paar feinen Aktionen:

Die Urban Jungle Bloggers 
sammeln in diesem Monat plant shelfies. 

grüne Themen, DIY und Nachhaltigkeit.


Und bei Holunderblütchen gibt´s die wöchentliche 

Edit: Gustas Upcycling-Sammlung kannte ich noch gar nicht,
bin aber gern dabei. Danke für den Hinweis!


Bis bald!
diefahrradfrau

Wir sind Frederick

Dienstag, 3. November 2015

... naja, zumindest fühlen wir uns so, wenn wir in diesen Tagen durch die Gegend radeln, uns treiben lassen und wie die kleine Maus in Leo Lionnis Kinderbuch anstatt (essbarer) Vorräte lieber Düfte, Geräusche und Farben sammeln. Macht erstmal nicht satt, gibt aber so ein warmes, zufriedenes Gefühl im Bauch. Herbstglücksgefühl. <3
Eine besonders dicke Portion Herbstglück haben wir am Sonntag gesammelt. Boah, war das schön! Lust auf eine Herbstexplosion? Dann los!


Die Radwege mit raschelnden Blätterteppichen bedeckt
und goldgelb leuchtend überdacht -


ich habe noch immer den Herbstduft in der Nase, ahhhh!


Alle paar Meter hätte ich vom Rad springen können, 
um irgendwas Schönes, Buntes, Leuchtendes zu bestaunen,
einfach zu gucken und Farben zu sammeln.


Glanzrot.


Welkbraun.


Goldbraun mit Himmelblau.


Blassrot vor bröckelndem Grün.


Restgrün unter Lärchengelb.


Spätes Rosa vor Sonnengoldblättern.


Fleckengrün mit Quittengelb.


Und nochmal Braun,
unser Pausenplatz im Blättermeer.


Aber mit Rumsitzen haben wir´s ja nicht so -
auf der Bank landeten nur unsere Jacken.


Wir sind durch Blätter geraschelt, 
haben die Nasen in den Herbstduft gehalten 
und riesige Laubhaufen aufgetürmt ...


...um dann mit Karacho hindurchzusausen 
und die Blätter aufzuwirbeln -
was für ein Spaß!

Ihr seht, wir können auch Action.
Macht auch glücklich.
;)

Bis bald!
diefahrradfrau