Stadt-Land-Rad: Köln - ... und eine Gewinnerin

Sonntag, 9. November 2014

Unterwegs in Köln - ein Gastbeitrag von Katrin in der Reihe Stadt-Land-Rad:

Den Rhein entlang 



Egal, zu welcher Tages- oder Jahreszeit, der Rhein ist immer wunderschön; 
und deshalb setze ich mich so oft es geht aufs Rad und fahre ihn hoch 
oder runter. Man braucht nicht auf Wegzeichen achten, denn solange man 
den Rhein in Sichtweite hat, kann nichts schief gehen ... 
Direkt am Kölner Hauptbahnhof kann man sich Fahrräder leihen (am 
Hintereingang). Es gibt auch geführte Fahrradtouren durch Köln, aber der 
Rhein lockt auch so ... die Kölner unterscheiden zwischen der richtigen 
(linken) und falschen (rechten) Rheinseite, aber für mich ist es ganz 
einfach: Das Ufer, das gerade im Sonnenschein liegt, ist die richtige Seite, 
und eine der vielen Brücken Kölns führt einen jederzeit auf die andere 
Seite. Diesmal, an einem Spätsommerabend, rheinaufwärts Richtung 
Zündorf. Vom Bahnhof aus hin und zurück etwa 2 1/2 Stunden ... 



Diesmal also auf der rechten Rheinseite, mit Blick auf die Kranhäuser, 
noch relativ neue architektonische Wahrzeichen Kölns in der renovierten 
Speicherstadt. Vorbei an einem kleinen Hafen mit leuchtendrotem 
Feuerwehrboot - und immer weiter. 



Ziel ist die 'Zündofer Groov', eine kleine Binneninsel mit Spazierwegen 
unter wunderschönen alten Bäumen - und übrigens auch jeder Menge 
Restaurants und Biergärten am Yachthafen für einen stillen Sommerabend 
am Wasser. 




Wer nicht denselben Weg zurückfahren will, kann anschließend die kleine 
Fähre nehmen, die einen in wenigen Minuten einfach direkt auf die andere 
Seite des Rheins bringt (die Kölner mögen es gerne schnörkellos und 
unkompliziert). Eines dieser Boote heißt das 'Krokodil', weil es vorne seine 
Klappe aufreißen und Fahrgäste und Fahrräder aufnehmen kann. 



Und dann zurück, Richtung Dom, immer am Rhein entlang und an riesigen 
Tankern vorbei, die gemächlich Richtung Holland schippern. Vorsicht: 
Fernwehgefahr! 



Hier hat der Rhein übrigens richtigen Sandstrand in vielen kleinen 
Buchten, und im Sommer wird gegrillt, gebadet, gelacht und gefeiert. 


Wer in Zündorf noch nichts gegessen - oder einfach Lust auf ein weiteres 
Kölsch - hat, steigt bei der 'Alten Liebe' oder einem der anderen 
Restaurantschiffe noch einmal vom Fahrrad und lässt hier den Abend 
ausklingen. Der Dom im Hintergrund weist immer den Weg zurück, auch 
nach einem Kölsch zuviel. 




Katrin

*

Ganz lieben Dank, Katrin, für diesen schönen Beitrag und die wunderbaren Bilder!
Erinnert ihr euch, dass es hier kürzlich schonmal was von Katrin gab? Da habe ich euch die tollen Kerzenständer aus Fahrradschrott gezeigt, die sie gemeinsam mit ihrer Freundin Ellen herstellt und von denen ich einen hier verlosen durfte ...


Und nun mach ich´s gar nicht spannend, sondern sage euch direkt, wer gewonnen hat. Tadaaa: Birgitt darf sich über eines dieser Unikate freuen. 
Herzlichen Glückwunsch!

Bis bald!
diefahrradfrau

Kommentare:

  1. ...eine große Sonntagsfreude, liebe Christiane,
    und ziemlich überraschend, da ich schon gar nicht mehr daran gedacht hatte...ich freue mich sehr darüber...herzlichen Dank auch an Katrin und Ellen, die solche Kunstwerke aus dem zaubern können, was bei anderen auf dem Müll landet...

    lieber Gruß Birgitt

    AntwortenLöschen
  2. Ein schöner Beitrag. Jetzt steht auch noch das Rheinufer auf meiner Radlerliste.
    Und herzlichen Glückwunsch der Gewinnerin.
    Lg Andrea

    AntwortenLöschen
  3. wir sind schon an einigen flüssen entlanggeradelt, der rhein war bisher noch nicht darunter. vielleicht ändert sich das ja nach katrins bericht.
    herzlichen glückwunsch an birgitt und liebe grüße an dich und katrin,
    mano

    AntwortenLöschen
  4. Auf diesem Radweg bin ich noch nicht unterwegs gewesen, aber der Bericht macht Lust drauf....Danke an Katrin!
    LG Sigrun

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar!