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world wide wheeling - Kopenhagen / Dänemark

Samstag, 2. Juli 2016

Weiter geht´s mit Fahrradgeschichten aus aller Welt, die hier von Gastbloggern erzählt werden. Schon zweimal gab es in dieser Serie tolle Berichte aus Kopenhagen (hier und hier) - aber von dort gibt´s noch einiges mehr zu berichten, wie Marlene in ihrem Gastbeitrag zeigt:

Kopenhagen / Dänemark - Klappe die 3.

Ich habe rund fünf Jahre lang im Kopenhagener Stadtviertel Nørrebro gewohnt und dass Fahrräder dort das maßgebliche Transportmittel sind, zeigte mir in dieser Zeit ein einziger Blick vor die Haustür. Dort verläuft die Nørrebrogade, die direkt ins Kopenhagener Zentrum führt - mit gefühlt alle hundert Meter einer Fahrradwerkstatt und einem Radweg, der so breit ist wie anderswo die Fahrbahn für Autos.


Nun gab es in dieser schönen Serie schon zwei tolle Beiträge über die Fahrradstadt Kopenhagen und auch in meinem Buch "Ein Jahr in Kopenhagen - Reise in den Alltag" http://www.marlenehofmann.de/buecher/ widme ich ein ganzes Kapitel dem Radfahren in dieser radelfreundlichen, grünen Metropole. Deswegen will ich hier ein paar vielleicht noch nicht bekannte Details und Updates zusammenstellen:

1. Schöner mit App?

Viele Radwege führen zum Ziel. Aber wenn man immer nur auf den Hauptstraßen bleibt, sieht man selten etwas Neues. Damit man nicht die Orientierung verliert, kann man sich beispielsweise die App I bike Copenhagen auf sein Telefon laden (funktioniert auch prima am PC). Hier findet man die schnellste Route vom Start zum Ziel - und fährt man ein Lastenrad, dann wird auch dafür der passende Weg angezeigt.


Unser Lastenrad haben wir übrigens 2014 gebraucht gekauft und sein erster großer Einsatz war eine von Greenpeace organisierte Fahrraddemo für die Arktis. 


Letztes Jahr sind wir nach Deutschland gezogen und das Lastenrad hat uns nicht nur beim Umzug geholfen, sondern durfte auch selbst mit auswandern.


Und es gibt gleich noch eine alternative App: Cykelplanen, die auch Abkürzungen über die Metrolinien vorschlägt oder zu Cafés navigiert. Wenn man Mängel am Radweg feststellt, kann man diese der Stadtverwaltung übrigens auch per App melden.


2. Auf dem Rad zu Hans Christian Andersens Grab?

16 Jahre lang durfte man auf den größten Wegen, die den historischen und wirklich wunderschönen Assistens-Friedhof Nørrebro kreuzen, Fahrrad fahren. Auf Antrag der Naturschutzorganisation Danmarks Naturfredningsforening wurde der Friedhof mehr als zuvor unter Denkmalschutz gestellt, sodass zumindest kein "Super-Radweg", sozusagen eine echt Kopenhagener Fahrrad-Autobahn, über den historischen Ruhepunkt im Stadtzentrum führt. Ich bin mir aber sicher, dass die Kopenhagener vorerst weiter hier radeln werden. Schon mehrmals in der Geschichte des Friedhofs wurde erfolglos versucht, zu verhindern, dass die Bürger die Ruhestätte für sich beanspruchen. Im 19. Jahrhundert sahen sich die Behörden gar gezwungen, den Ausschank von Brandwein und Tanz auf dem Friedhof zu verbieten. Ich habe den Assistens-Friedhof jedoch als einen Ort erlebt, in dem Trauernde und Yoga-Praktizierende, Touristen und Kaffeekränzchen, Spaziergänger und Radfahrer friedlich miteinander auskommen.



3. Neue Brücken, neue Wege

Seit Jahren baut Kopenhagen seine Radwege aus. Besonders toll finde ich die grünen Radwege durch ruhige Straßen und Parks. Beeindruckend sind auch die schon erwähnten Superradwege ("supercykelstier"), die es leichter machen sollen, auch längere Strecken aus den Vororten Kopenhagens in die Stadt hinein zu pendeln. Die Superradwege sind breit, mit Service-Stationen ausgestattet und werden im Winter freigeräumt.


Das schöne an Kopenhagens Radlerwelt ist, dass sie sich ständig weiterentwickelt. Als ich letztens wieder dort war, konnte ich erstmals die geschwungene neue Radlerbrücke Cirkelbroen bewundern, die der Künstler Olafur Eliasson gestaltet hat und die nun das Hafengebiet besser vernetzt. Ein weiteres inzwischen fertig gestelltes Designprojekt ist die Brücke "Cykelslangen" (Fahrradschlange), gestaltet vom Büro DISSING+WEITLING architecture, die schon 2014 eingeweiht wurde. So wird Radfahren auch zum architektonischen Erlebnis.


Im Rest meines Buchs geht es übrigens in ganz persönlichem Stil durch die Höhen und Tiefen meines Auslandsaufenthalts. Komprimiert auf ein Jahr gebe ich einige meiner Erfahrungen zum Besten. Zurück in Deutschland vermisse ich übrigens nicht nur die gute Gesellschaft auf den Radwegen (bzw. oft sogar die Radwege!), sondern auch ganz praktische Dinge wie die vielen Gebrauchtwarenläden, die Stadtgärten, die schön gestalteten öffentlichen Plätze, die wirklich Raum für Fußgänger schaffen, die vielen Bioprodukte und die haut- und umweltfreundlichen Drogerieprodukte... Dafür komme ich aber oft nach Dänemark zu Besuch.



Der Tipp zum Schluss

Und ein kleiner Tipp zum Schluss: Dänemark ist nicht nur Kopenhagen. Die zweitgrößte Stadt Aarhus wird 2017 europäische Kulturhauptstadt sein. Hier wird kräftig gebaut und modernisiert, auch grün und nachhaltig, sozial innovativ und natürlich im passenden skandinavischen Design. Einen kleinen Überblick dazu gibt es - sogar auf Deutsch - hier: Aarhus 2017.


Marlene

***

Mein Kommentar: Fahrradgeschichten aus Dänemarks Radelmetropole werden niemals langweilig. Erst recht nicht, wenn so tolle Bilder dabei sind. Ganz herzlichen Dank an Marlene

***


Habt ihr auch irgendwas von irgendwo rund ums Fahrrad zu zeigen oder zu erzählen? Ihr seid herzlich eingeladen, bei world wide wheeling mitzumachen. Zeigt in einem Gastbeitrag, was ihr rund ums Radfahren irgendwo auf dieser Welt gesehen oder erlebt habt! Viele Fahrräder oder einzelne Szenen - ganz egal! Ich freue mich über Radelgeschichten aus aller Welt. Meldet euch einfach per Mail: diefahrradfrau@gmail.com

Noch Fragen? Alle Infos gibt es hier!

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Bis bald!
diefahrradfrau

world wide wheeling - Mexiko

Montag, 6. Juni 2016

world wide wheeling - das steht für Fahrradgeschichten aus aller Welt, die hier von Gastbloggern erzählt werden. Über vierzig Beiträge gab es schon, ein paar davon auch von mir (obwohl ich gar nicht so der Reisevogel bin ...) und im aktuellen Beitrag zur virtuellen Weltfahrradtour kommt erstmals ein Leser ohne Blog zu Wort:
In mehreren Mails erzählte mir Pitti von seinen Eindrücken rund ums Radfahren in Mexiko.

Fahrradimpressionen aus Mexiko



Von 2000 bis 2002 wohnte er in Puebla, arbeitete dort als Deutschlehrer bei VW. 



Von seinem ersten Honorar kaufte er sich ein indisches Fahrrad, mit dem er an den Wochenenden durch die Stadt fuhr und Eindrücke sammelte.



Wenn man bei VW arbeitet, darf natürlich der Käfer in der Bildersammlung nicht fehlen!



Damals nutzte Pitti noch seine Spiegelreflexkamera, die analogen Bilder vermitteln eine interessante Stimmung ...



Eines seiner Lieblingsmotive war der Popocatépetl und der daneben liegende Ixtaxxíhuatl. Diese und den näher liegenden "Malinche" oder "Malintzi" konnte er sehr gut vom Dach seines Hauses im Norden der Stadt sehen. Bei sehr guter Sicht konnte er auch den Pico de Orizaba sehen.

Zweimal war Pitti nach seiner Zeit als Deutschlehrer bei VW wieder zu Besuch in Mexiko ...


In Huamantla erlebte er eine große Prozession, zu der die Straßen alljährlich sehr aufwändig gestaltet werden.



Jede Straße wird von den jeweiligen Anwohnern in eigenem Stil geschmückt. Es kommen sehr viele Schaulustige, nicht so sehr wegen der Prozession, sondern vor allem, um diese Straßengestaltungen zu sehen. 



Die Besucher müssen sich dabei auf den engen Fußwegen entlangdrängeln, die Prozession schreitet später auf der Straße entlang und zerstört dabei die üppige Pracht. 



Es ist üblich, zu solchen Veranstaltungen zu pilgern. 



In Mexiko, wo die Entfernungensehr groß sein können, kommen ganze Dörfer (nur die Burschen) auf Fahrrädern, von einem LKW begleitet. Die größte Prozession findet im Dezember statt zur Virgen de Guadalupe in Mexiko-Stadt. Dabei fahren die Pilger auf der Autobahn, was immer wieder für schwere Unfälle sorgt.



Abschließend noch ein paar Straßenimpressionen aus Mexiko - natürlich mit Fahrrad:



Ein zur Zeit fahruntüchtiges Transportvehikel ...




... bunte Stapelräder ...



... und der Laden von Rabanito Diaz 
im Zentrum von Puebla. Rabanito ist ein ehemaliger Radrennfahrer, der nach Beendigung seiner Karriere seinen Laden aufgemacht hat. Jetzt führt ihn sein Sohn.



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Ein herzliches Dankeschön an Pitti für die interessanten Fahrradimpressionen aus Mexiko! 

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Habt ihr auch irgendwas von irgendwo rund ums Fahrrad zu zeigen oder zu erzählen? Ihr seid herzlich eingeladen, bei world wide wheeling mitzumachen. Zeigt in einem Gastbeitrag, was ihr zum Fahrradthema irgendwo auf dieser Welt gesehen und erlebt habt! Viele Fahrräder oder einzelne Szenen - ganz egal! Ich freue mich über Radelgeschichten aus aller Welt. Meldet euch einfach per Mail: diefahrradfrau@gmail.com

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Bis bald!
diefahrradfrau

world wide wheeling - Panama

Mittwoch, 9. März 2016

Ein Gastbeitrag von Carla, die in Panama ein besonderes Fahrraddetail suchte ... 

Eine Radtour in Panama

In dem Adventskalender, den ich meinem Mann gebastelt hatte gab es Fun-Facts zu unserem Flitterwochen-Reiseziel, einer davon lautete „In Panama haben alle Fahrräder Nummernschilder“. Voller Spannung, wie das denn aussieht und ob überhaupt viele Fahrräder zu sehen sind, ging es kurz nach Weihnachten nach Panama.


In Panama City angekommen war ich erstmal ganz schön enttäuscht. Keine Fahrräder in Sicht. Stattdessen fährt man hier lieber mit dem Taxi. Ist auch verständlich, denn Panama City ist riesig und auf den normalen Straßen würde ich auch kein Fahrrad fahren wollen. ABER: Es gibt einen wunderschönen Weg, den Cinta Costera, entlang der Küste. Rund 7 Kilometer vom modernen Bankenviertel, ein Stück über das Meer vorbei an der Altstadt bis zum Fußballstadion erstreckt sich der Weg, der nicht nur für Fußgänger ist, sondern auch ein Fahrradweg. Ein Fahrradverleih war dann tatsächlich auch schnell gefunden.

Zu meiner Enttäuschung: Keine Nummernschilder an den Fahrrädern. Anscheinend nimmt man das nicht mehr so genau oder es ist nicht mehr nötig. 


Ganz wichtig, wenn man in Panama City auf der Costa Cintera fährt: Die 50er Sonnencreme nicht vergessen! Es gibt leider nicht viele schattige Abschnitte. Auch an Wasser sollte man denken, denn obwohl auf dem ersten Stück des Weges viele Verkäufer mit Getränken stehen, sobald man auf die Brücke um die Altstadt fährt (gut 2 Kilometer lang), gibt es aber keine Möglichkeiten mehr zum Getränkekauf.


In Bocas del Toro, auf der karibischen Seite von Panama, bekam ich dann endlich Fahrräder mit Nummernschilder zu sehen. Schon lustig, sie sehen aus wie kleine Autokennzeichen und sind entweder am Lenker/ Fahrradkorb oder an den Speichen befestigt. 


Gefühlt fuhren hier alle mit dem Fahrrad – Einheimische wie Touris und alle mit dem gleichen Model. Natürlich konnten wir uns das nicht nehmen lassen und mieteten uns für einen Tag auch zwei Räder. Das war nun wirklich ein Abenteuer.


Von der Stadt ging es raus in die Wildnis. Unser Ziel: Playa Bluff, einer der schönsten Strände der Insel und besonders bei Surfern beliebt. Der Weg war teilweise wirklich abenteuerlich. Über Sand, durch den Dschungel, hoch und runter.




Das Tolle: Immer am Meer entlang. Wir hatten uns ausgerechnet einen der wärmsten Tage ausgesucht, wobei die Hitze hier wegen der sehr hohen Luftfeuchtigkeit nochmal ganz anders ist als in Panama City. Die 4 Liter Wasser zum Trinken konnten wir sehr gut gebrauchen. Überholt wurden wir immer mal wieder von radelnden Surfern, die manchmal sogar einen speziellen Surfbretthalter an ihren Rädern hatten.




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Oh, wie schön ist Panama - oder nicht?!? Ich freue mich jedenfalls riesig über den feinen Bericht und schicke ein ganz herzliches Dankeschön an Carla, die auf ihrem Blog übrigens noch viel mehr über Panama erzählt.

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Wohin mag die virtuelle Fahrradtour als nächstes gehen? - Wenn ihr auch Fahrradmäßiges von irgendwoher zu zeigen oder zu berichten habt, seid ihr herzlich eingeladen, bei world wide wheeling mitzumachen. Zeigt in einem Gastbeitrag, was ihr zum Fahrradthema irgendwo auf dieser Welt gesehen und erlebt habt! Viele Fahrräder oder einzelne Szenen - ganz egal! Ich freue mich über Radelgeschichten aus aller Welt. Meldet euch einfach per Mail: diefahrradfrau@gmail.com

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world wide wheeling - Kopenhagen

Mittwoch, 9. September 2015

Ein Gastbeitrag von Elisabeth, die erzählt und zeigt, wie Radfahren in Kopenhagen geht:

Radelwelthauptstadt Kopenhagen
Ehrlich gesagt hatte ich davon nichts gehört, bevor ich nach Kopenhagen gekommen war. Und wieder mal ist da ein riesiges Fragezeichen, warum wir so wenig von interessanten, innovativen Projekten, die quasi vor unserer Haustüre stattfinden, über unsere Medien mitbekommen. Ich lernte unter anderem, dass "to copenhagenize" eine Zielsetzung bezeichnet, nach der Stadtplaner eine essentielle Verbesserung des Fahrradverkehrs gegenüber dem Autoverkehr anstreben und entsprechende Maßnahmen setzen. 


Es genügte, sich einen Tag als Fußgängerin in der dänischen Hauptstadt aufzuhalten, um zu sehen, wie anders sich hier die Menschen in der Stadt fortbewegen. Bitte, ich habe höchste Achtung davor, bei fast jedem Wetter diesen Untersatz zu verwenden (zwei Tage während meines Aufenthaltes wehte hier ordentlich böiger Wind) und muss "AscheaufmeinHaupt" zugeben, dass ich selbst das Rad nicht gerne benütze! Was ich hier in Kopenhagen sah, übertraf meine Vorstellung davon, wie man üblicherweise in einer Stadt von A nach B gelangen kann. Kopenhagen ist mit dem Ziel unterwegs, bis 2025 CO2-neutrale Bedingungen zu schaffen, und arbeitet sehr gezielt in mehreren Bereichen darauf hin, dieses Ziel auch zu erreichen. Hier ein weiterführender Artikel dazu. 


Auf meinem Blog *kleine freude* gibt´s zum Thema Fotos zum Staunen. Mir ging es jedenfalls so. Ich sah elegante Damen auf dem Rad, Väter die ihre Kinder chauffierten, Fahrradtaxis, abgestellte Räder in atemberaubenden Mengen, Menschen die ihr Rad in der Menge suchten. Räder hinter Balkonfenstern und allgemein Räder in jeder Blickrichtung. Eine wunderbare Erfahrung, die meine Vorstellung vom Leben in einer Stadt etwas zu verschieben vermochte. Aber seht selbst!

Abstellplätze beim Hauptbahnhof



Wo ist es doch schnell abgestellt ??


Auf dem "Laufsteg" Straße ( hier ist auch die Breite des Radweges gut zu erkennen) ...



Gibt es ein besseres Beispiel, um zu demonstrieren, wer hier die Nase vorn hat? In Wien muss man sich vor Taxis selbst als Fußgänger am besten gleich in Luft auflösen...


Würde mir durchaus auch gefallen ...


Die nächste Generation ist unterwegs zu einem neuen Verständnis ...


Christiania bikes sind die Lastenräder par excellence, seit 30 Jahren ein preisgekrönter Designklassiker aus Dänemark. Damit wird alles transportiert, vom Kind bis zur Tuba!



Hotels und Betriebe, die etwas auf sich halten, stellen Leihräder bereit, in besonders eleganter oder auch schlichterer Ausführung. Verspielt und an die 70er Jahre der Flower Power Zeit erinnern die (plastik-)blumenbekränzten Fahrradkörbe, offenbar bei jungen Mädels durchaus beliebt.



"Heiligs Blechle" ist hier sicher geparkt ...


Beeindruckend die Breite der Radwege: oft doppelt so breit wie der Fußweg, zwei Radfahrer fahren da bequem nebeneinander, überholen ist gar kein Problem, sodass man eigentlich von einem zweispurigen Radweg sprechen kann. 


Ich war drei Tage lang sehr viel zu Fuß in der Stadt unterwegs und fand mich zeitweise verunsichert im Straßenverkehr wieder. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass die stillen zweirädrigen Flitzer aus jeder Richtung kamen und man gar nicht genug aufpassen konnte, um erstens nicht dauernd falsch auf einem Radweg herumzustehen und zweitens nicht mal schnell umgefahren zu werden. Die meisten Radler hatten allerdings recht viel Nachsicht, bremsten ab und klingelten höflich, wenn sie bemerkten, dass man nicht mit ihnen gerechnet hatte.

Taxi driver der besonderen Art: Die Zeit zwischen seinen "Fuhren" vertrieb sich dieser junge "Guru" mit Spielen auf seiner indianischen Flöte. 


Zu guter Letzt ein romantisches Bild in diesem speichenlastigen Beitrag, auch hier darf das Rad nicht fehlen. Kein Witz, nur wenige Fotos aus Kopenhagen schafften es ohne Fahrräder auszukommen...



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Boah, das sind mal tolle Bilder, was?!? Ein ganz dickes Dankeschön dafür an ElisabethMit diesem Beitrag kommt die virtuelle Weltfahrradtour nach längerer Pause doch auf´s Allerfeinste wieder in Fahrt. 

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Habt ihr auch Fahrradmäßiges von irgendwoher zu zeigen oder zu berichten? Ihr seid herzlich eingeladen, bei world wide wheeling mitzumachen. Zeigt in einem Gastbeitrag, was ihr zum Fahrradthema irgendwo auf dieser Welt gesehen und erlebt habt! Viele Fahrräder oder einzelne Szenen - ganz egal! Ich freue mich über Radelgeschichten aus aller Welt. Meldet euch einfach per Mail: diefahrradfrau@gmail.com

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