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blattgold

Dienstag, 19. September 2017



blattgold
landet leise
warmleuchtend, wohlriechend, wispernd
vom langsam sich einstellenden
herbst.

Bis bald!
diefahrradfrau

geteilt mit Naturdonnerstag

Wenn Kinder radfahren ...

Montag, 19. Juni 2017

Radfahren ist wie Laufen, nur etwas schneller. Und wenn man´s erstmal kann, dann geht´s rauf auf die Räder und raus in die Welt.
Wege finden, Sachen entdecken, Natur erleben, Erfahrungen sammeln. Wenn Kinder radfahren, ist jede Tour anders und immer was los. Ich habe mal ein bisschen im Archiv gekramt und ein paar Bildchen zusammengestellt: 

Wenn Kinder radfahren, ...




... sind die ersten Meter ohne Stützräder fast so schön wie Fliegen.



... düsen sie um Haus und Hof.




... treffen sie Freunde.




... stellen sie die Räder mitten auf dem Weg ab.




... finden sie ihr eigenes Tempo.




... wird unterwegs jeder Spielplatz mitgenommen.




... geht's auch auf buckligen Wegen voran.



... springen sie an schönen Orten von den Rädern.




... sind Wasserplätze für Radelpausen besonders beliebt.




... werden sie zu Mundräubern.




... macht jede Fahrt ein bisschen stärker.




... flitzen sie auf leeren Parkplätzen herum.




... lassen sie Wasserpfützen spritzen



... wird auch mal geschoben.



... genießen sie Freiheit.




... passt auf großen Touren alles in die eigenen Packtaschen.




... werden die Räder längst nicht immer ordentlich abgestellt. 




... müssen für die Waldtour Gummistiefel mit.




... geht's mit Karacho durch riesige Laubhaufen.



... er-fahren sie die Natur mit allen Sinnen.


*

Ganz viele Geschichten zu unseren kleinen und großen Radtouren findet ihr übrigens hier: Kinder radeln


Bis bald!
diefahrradfrau

Radelbuntes

Mittwoch, 14. Juni 2017

Endlich mal wieder: kunterbunt gemischt und quer durch die Fahrradwelt zeige ich eine Auswahl von Drahteselbildern, die ich von lieben Leserinnen bekommen oder auf euren Blogs entdeckt habe. Viel Spaß beim Gucken und Weiterklicken!





Fahrradfrau-Streetart aus Dublin
von Jenni



Blumenkorbrad
von Ghislana



Gartenfahrrad
von Ghislana



Fahrrad an Herzbank
von Heidrun



Radwanderpause
von Ghislana



Sylt-Räder
von Bärbel



Speichenfisch



Radverlust



... und nochmal Streetart
von Jenni



*

Ganz lieben Dank an alle, deren Bilder ich hier zeigen darf!
Wer mag, darf mir gern lustige, kuriose oder sonstwie besondere Fahrradbilder mailen an diefahrradfrau@gmail.com
Das nächste Radelbunte kommt bestimmt, irgendwann ...

Bis bald!
diefahrradfrau

Sehfahren

Samstag, 3. Juni 2017

Erstens: nein, das ist kein Schreibfehler in der Überschrift.
Zweitens: nochmal nein, es geht nicht um das Befahren von Ozeanen und Meeren mit Schiffen und Booten, sondern wie immer hier ums Radfahren.
Das vorweg.

Jetzt zum Sehfahren. Soll heißen: fahren und sehen. Mach ich öfter. Fahre einfach los und sehe mich um. Sonst nix. Kein Ziel, kein Zweck, kein Zeitdruck - nur fahren und gucken. Ihr glaubt gar nicht, wie anders, überraschend und spannend auf solchen Fahrten selbst alltägliche Wegstrecken werden! Wie Dinge auffallen, an denen man schon x-mal vorbeigekommen ist, ohne sie überhaupt wahrzunehmen. Wie Nebensächliches und Unscheinbares in den Fokus rückt, während die scheinbar wichtigen Dinge einfach auf der Strecke bleiben (wortwörtlich!). 

Beim Seh-Fahren lasse ich mich treiben von dem, was mir ins Auge fällt, nehme hier ein bisschen Mauerritzengrün, da etwas Pflastersteinmustermix, dort ein Häppchen Streetart und einen Schluck Himmelblau mit Blattanteil. Nahrung. Für Geist und Seele und überhaupt. Für mich.



Mauerritzengrün


Pflastersteinmustermix


Stadtmittenidylle


Wandschattenblätterwerk


Betonbotschaft


Himmelblaublätter


Kastanienblütentischdeko


Wiesenschaum



Bis bald!
diefahrradfrau

mandala

Montag, 29. Mai 2017

maigrasgrünes
aufblühendes
nebensächliches
dezentes
allerseitiges
liebenswertes
ausgelegtes


mandala
<3


Bis bald!
diefahrradfrau

geteilt mit Natur-Donnerstag

Auf Waldwegen zu den wilden Pferden

Dienstag, 9. Mai 2017

Wo sich der Radweg Seite an Seite mit dem Wasserlauf durch die weite Landschaft schlängelt, wo zwischen Feldern und Wiesen wunderschöne, alte Fachwerkgiebel stehen und moderne Kunst am Wegrand Akzente setzt, wo Tausende von Obstbäumen die Strecke säumen, da entdeckten wir unsere Begeisterung für´s Radwandern. Sie liegt nun schon ein paar Jahre zurück, unsere allererste "große" Tour, aber noch immer schwärmen die Kinder davon, wie wir mundräubernd durch´s Hasetal zogen, leckeres Obst und viele, schöne Geschichten sammelten.
Immer wieder zieht es uns seitdem her. Bauernhöfe entdecken, das Landleben genießen, wieder ein Stückchen vom Hase-Ems-Radweg abradeln und natürlich jede Menge neue Geschichten sammeln - gern auch mal abseits der eigentlichen Radwanderstrecke. Hier ein kleiner Spot auf unsere diesjährige Hasetal-Tour, als wir auf Waldwegen den wilden Pferden folgten:



Haselünne. Am Rande des Emslandstädtchens führte uns der Radweg entlang der Hase zum See ...



... wo die Kinder erst einmal Papierschiffchen zu Wasser ließen. Mit Blümchenfracht - kann man´s erkennen?



Rund um den See lässt sich´s wunderbar entspannt radeln. Wenn aber direkt vor der Brücke ...



... ein Weg zwischen Sträuchern und Büschen ins Unbekannte führt, will die Bande natürlich wissen, wohin es da geht. Also los!



Kurz darauf entdeckten wir sie: die wilden Pferde von Haselünne! 
Umgeben von Mischwald und dem im Bogen verlaufenden Flussbett der Hase liegt das Naturschutzgebiet Wacholderhain, wo man mit etwas Glück eine Herde Wildpferde beobachten kann.



Wir hatten dieses Glück und sahen den friedlich grasenden Tieren - eine Rückzüchtung des Tarpans - eine ganze Weile zu.



Die Herde wurde hier angesiedelt, um eine fortschreitende "Bewaldung zu verhindern und den Artenreichtum des Gebietes zu sichern", wie es auf Lehrtafeln anschaulich erklärt wird.



Hier die weiten Heideflächen mit Wacholder und Tarpanherde, dort wieder feuchte Niederungen mit vielfältiger Flora und Fauna - eine wundervolle Verbindung ...



... an der ich mich kaum sattsehen konnte. Doch als die Herde plötzlich losgaloppierte, wollten die Kinder hinterher. Unbedingt.



Also wieder rauf auf die Räder und am Waldrand entlang, immer dem Hufgetrampel nach ...



Was für wunderbare Wege, auf denen wir die Räder freilich auch mal schoben, bis wir schließlich ...



... ein zweites Mal auf die Pferde stießen, die wir vom Waldrand aus an einem Wasserloch beobachten konnten. 



Dann zog es uns in den Wald. Die Räder ließen wir einfach zurück, liefen ein Stückchen über weichen Waldboden, suchten Zapfen und Stöckchen und andere Schätze, bis die Hosentaschen voll waren.



Danach ab auf die Räder und noch einmal mit Schwung ...



... über den Kiefernadelteppich den lichten Waldweg hinunter.
Was für ein Glück!


Bis bald!
diefahrradfrau
geteilt mit Natur-Donnerstag