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ein neues Transportsystem - und eine Verlosung

Dienstag, 6. September 2016

Stell dir vor, du bist mit dem Fahrrad beim Supermarkt, packst an der Kasse deine Einkaufsbeutel und gehst dann zum Fahrradständer. Dort beginnst du wie immer, deine Einkäufe auf Fahrradkorb und Gepäckträger zu verteilen, ein paar Kleinigkeiten verstaust du in deiner Schultertasche, einen Beutel hängst du dir über die andere Schulter - "Einkaufen per Rad ist ein Balanceakt!", denkst du noch, während das Pärchen neben dir sich die lästige Umpackerei erspart und leicht schwankend mit an den Lenkern aufgehängten Einkaufsbeuteln losradelt. 

Und dann, grad als du auf dein Rad steigen willst, kommt da dieser Typ mit zwei bis oben vollgepackten Einkaufstaschen aus dem Laden, hängt sie ganz lässig seitlich an seinen Gepäckträger, schwingt sich auf sein Rad und düst davon. Da biste baff, oder?!



Dieser Typ hat ein Geheimnis, das ich gleich lüften werde: das Geheimnis heißt Hangload und ist ein Tragesystem für den Transport von Beuteln, Taschen, Rucksäcken und allen möglichen Dingen - ganz einfach hinten am Gepäckträger und ganz ohne Umpacken. Die Taschen werden an einem Holzknebel eingehängt und durch einen mit Stoff bespannten Metallrahmen von den Speichen ferngehalten - das ist alles!



Seit ein paar Wochen hängt das Transportwunder auch an meinem Rad. Ich durfte den Hangload testen und kann euch sagen: das Ding hat den Alltagstest bestanden. Es ist ruckzuck montiert, kinderleicht in der Handhabung und hat mir schon manchen Transport erleichtert. 



Man kann die unterschiedlichsten Taschen einhängen, auch richtig schwere Rucksäcke oder unförmige Sporttaschen. 



Längere Taschenhenkel wickelt man einfach doppelt um den Holzknebel. Supereasy.



Supereasy ist auch die Montage: Der Knebel wird ebenso wie das Metallgestell mit Schlaufen am Gepäckträger befestigt - und kann bei Bedarf ganz fix abgenommen werden.



Besonders praktisch finde ich das Teil für den Transport großer Taschen oder vollgepackter Beutel, die nicht mal eben im Fahrradkorb untergebracht werden können.


*

So, und jetzt stell dir nochmal vor, du bist mit dem Fahrrad beim Supermarkt, packst an der Kasse deine Einkaufsbeutel und gehst dann zum Fahrradständer - und hängst die Beutel ganz lässig seitlich an deinen Gepäckträger, weil du jetzt auch einen Hangload hast ...



Wäre das toll? - Dann hab ich was für dich: die Firma Hangload hat mir freundlicherweise nicht nur ein Testexemplar zur Verfügung gestellt, sondern zwei weitere Tragesysteme in schönen Herbstfarben, die ich hier verlosen darf. Wenn du eins davon gewinnen möchtest, hinterlasse bitte bis zum 18. September einen Kommentar mit deinem Farbwunsch (rotbraun oder dunkelgrün) unter diesem Post. 

Extralose gibt´s auch: um deine Chance zu erhöhen kannst du das Gewinnspiel auf deinem Blog erwähnen oder auf Facebook teilen, dafür gibt´s je ein Extralos.

Die Verlosung läuft bis zum 18.09. 23:59 Uhr, die Gewinner werde ich hinterher hier bekanntgeben.

Bis bald!
diefahrradfrau

es herbstet immer noch so schön ...

Samstag, 15. November 2014

Novembergrau? Von wegen! Man könnte meinen, das Wetter hätte sich im Monat geirrt, denn auch die immer kürzeren Tage hindern die Sonne nicht daran, wenigstens kurz vorbeizuschauen, Schattenspiele an Wände zu zaubern und die Herbstfarben leuchten zu lassen. Sooo schön!




Und wenn die letzten Blätter fallen 
und das Novembergrau dann irgendwann doch die Farben verschluckt - was soll´s?
Dann wird sich´s eben buntgeradelt!
Guckt mal, wie farben-fröhlich es hier auf den Radwegen zugeht:


bunt ein- und aufgepackt

bunt geparkt und blumig

Doppelkorb

pink feat. grey


geht noch was?

blaugepinselt

herbstbunt forever

Sind die nicht alle toll? 
Ich finde ja, dass so witzig geschmückte Räder 
echt gute Laune verbreiten.
Aber ich hab da auch so einen Spleen.
Naja.

Hier dann noch ein bisschen was Ruhiges
als Ausgleich für den Fahrrad-Farbmix:



Herbstabendstimmungen



Bis bald!
diefahrradfrau
Die Himmelsbilder schicke ich zu In Heaven.

unterwegs auf alten Wegen: minimal vorbereitet ...

Sonntag, 5. Oktober 2014

... maximal erfahren - im doppelten Wortsinn. 

Am Anfang stand ja einfach nur die Idee, mit meinen Kindern eine Radwanderung zu machen. Und diese Idee fühlte sich so gut an, dass ich mir um die Organisation erstmal gar keinen Kopp machte, sondern mir schon in den schönsten Farben ausmalte, wie toll sie werden würde, unsere Radwanderung - Vorfreude eben. 
"Habt ihr sowas schon öfter gemacht?", wurde ich irgendwann gefragt. - "Ähm, nein ...", lautete meine Antwort. Und ich begann zu grübeln, ob "sowas" für uns überhaupt machbar ist. Immerhin ist eine mehrtägige Radwanderung durch menschenleere Gegenden doch ganz was anderes als unsere gewohnten Touren durchs Viertel, bei denen wir meistens ganz spontan und ohne "Routenplan" oder sonstige Vorbereitungen, höchstens mit ein bisschen Proviant und Wasser für zwischendurch, einfach losradeln und gucken, was sich ergibt. 

Aber weil genau dieses spontane Erleben und die Freiheit, an jeder Wegbiegung zu entscheiden, wo´s langgehen soll, und anzuhalten, wann und wo es uns gefällt, unsere kleinen Touren so wertvoll machen, schien es mir sinnvoll, auch die Planung für unsere Radwanderung auf ein Minimum zu begrenzen. Im Rückblick stelle ich fest, dass wir so - einfach aus dem Bauch heraus - genau den für uns richtigen Weg gefunden haben.

Zu meinen Berichten über diese Tour erreichten mich sehr viele Kommentare und Mails und immer wieder tauchte die Frage auf: "Wie organisiert man so eine Radreise mit Kindern?" - Nun, eine allgemeingültige Antwort kann ich wohl nicht geben, aber gern teile ich euch hier mit, wie ich das alles auf die Reihe bekommen und was ich mir dabei gedacht habe.




Die Strecke
Wo wir herumradeln würden, war als allererstes klar. Mehr noch: die Strecke brachte mich überhaupt erst auf die Idee zu unserer Tour. Seit ich in der Zeitung einen Artikel über die Mundräuberbänke gelesen hatte, die im Hasetal zum Klettern und Naschen an einigen der zahlreichen Obstbäume einladen, stand für mich fest: das will ich mir ansehen! Der Hase-Ems-Radweg führt zwischen Wiesen und Feldern über weite Strecken direkt an der Hase entlang, auf gut ausgebauten Radwegen und kaum befahrenen Nebenstraßen kann man die Kinder beruhigt auch mal ein Stückchen vorfahren lassen - schließlich warten hinter jeder Wegbiegung neue Entdeckungen. 
Die Strecke verläuft ohne nennenswerte Steigungen durch teilweise unberührte Natur und kleine Ortschaften, bietet jede Menge Abwechslung und wenn man im Spätsommer oder Herbst dort unterwegs ist, braucht man sich über Proviant keine Gedanken zu machen - perfekt also für Radtouren mit Kindern.
Und weil mein Heimatdorf dort ganz in der Nähe liegt, bot es sich einfach an, dort ein bisschen auf den Wegen meiner Kindheit herumzuradeln. Welche Vorteile es hat, wenn man sich in der Gegend auskennt, muss ich wohl nicht extra erwähnen.



Die Anfahrt
Der Hase-Ems-Radweg verläuft auch durch Osnabrück und wir hätten einfach zuhause auf unsere Räder steigen und Richtung Hasetal losfahren können. Weil ich jedoch nicht sicher war, wie alles laufen würde und wie insbesondere der jüngste Mitradler, der erst seit ein paar Monaten ohne Stützräder fuhr, die Tour verkraften würde, wollten wir in umgekehrter Richtung fahren und direkt im Hasetal in Essen (Oldenburg) starten. Vor der Anreise mit dem Zug - entspannt und umweltfreundlich, was sonst? - hatte ich aber richtig Bammel: Wie um Himmels Willen sollte ich ganz allein drei Kinder und vier Fahrräder ins Zugabteil bugsieren? Die Antwort fand sich so selbstverständlich, dass ich gar nicht mehr begreife, warum ich mir darüber so den Kopf zerbrochen habe: überall waren sofort helfende Hände zur Stelle, um Kinder und Fahrräder in den Zug und wieder heraus zu bringen. Und selbst meine plötzliche Panik, als eine Haltestelle vor unserem Ziel sechs weitere Radfahrer mit vollgepackten Drahteseln ins Zugabteil kamen und die Ausgänge unerreichbar machten, löste sich in Wohlgefallen auf: in aller Seelenruhe stieg die Gruppe mitsamt ihren Rädern in Essen aus, half mir bei unseren Fahrrädern und stieg dann wieder ein. Radfahrer sind gemütliche Leute. Und hilfsbereit.


Die Ausrüstung
Was nimmt man mit auf so eine Tour? An was muss man denken, auf welche Zwischenfälle vorbereitet sein? - Wieder ein paar Fragen, zu denen man sich wer weiß was überlegen könnte. Aber auch hier sind die Antworten im Grunde ganz simpel, denn man braucht nicht viel und es gibt nur wenige Dinge, die den Verlauf einer solchen Tour stören könnten und auf die man sich einstellen sollte:
Reifenpannen (also Flickzeug mitnehmen!) und Schietwetter, dem man am besten mit ordentlichen Regenjacken begegnet. Ansonsten ist es eine wunderbare Erfahrung, ganz einfach unterwegs zu sein - und genau das war meine Idee.
Ganz einfach: 
kein Navi oder anderer HighTech-Schnickschnack, sondern die gute alte Karte, die ich in meinem selbstgemachten Korbüberzug immer vor Augen hatte.
keine speziellen Trekking- oder Tourenräder, sondern mein altes, rostiges Hollandrad und drei ganz normale Kinderfahrräder.
keine besonderen Radklamotten, sondern der bewährte Zwiebellook - beliebig anpassungsfähig, je nach Wetterlage.
Unsere einzige Anschaffung: Packtaschen. Hinein kam nur das Notwendigste: Wechselklamotten, Waschzeugs, ein bisschen Proviant und ein paar Dinge, an die ich vielleicht nicht gedacht hätte ... - Gut, dass Frauke und Katharina, die schon einige Radwanderungen hinter sich haben, mir richtig gute Tipps gegeben haben. Wäscheklammern, Spanngurte und Taschenmesser brauchen kaum Platz, können aber sehr nützlich sein.


Die Etappen
Gemütlich und entspannt sollte unsere Tour werden, viel Zeit lassen zum Entdecken und Erleben, zum Schafefüttern und Streicheln oder Mal-eben-eine-Rübe-aus-dem-Acker-Ziehen. Da war es ganz selbstverständlich, relativ kurze Etappen festzulegen - auch mit Rücksicht auf den Jüngsten, der ja auf seinem 16-Zoll-Fahrrad schon etwas öfter treten muss um voranzukommen.
Nun sind rund 20 Kilometer pro Tag wirklich nicht viel - die kann man ja in zwei bis drei Stunden locker schaffen. Aber für uns waren es die idealen Entfernungen: wir konnten ohne Zeitdruck losradeln, pausieren, entdecken, genießen, weiterradeln, wieder pausieren, Umwege fahren, Steinchen sammeln, nochmal pausieren - immer genau das tun, wozu wir grad Lust hatten. Einfach wunderbar. Und wunderbar einfach.



Das Ziel
Obwohl die Route ungefähr festgelegt war, gab es kein konkretes Ziel. Ich wusste ja gar nicht, wie es mit den Kindern unterwegs klappen würde. Ob der Jüngste die Tour verkraften konnte. Und überhaupt: auch ich selbst war noch nie länger als ein paar Stunden mit dem Rad unterwegs gewesen, ein absolutes Greenhorn in Sachen Radwandern also. Gefragt war Flexibilität - wir ließen offen, wie lang wir unterwegs sein wollten. Festgelegt wurden nur zwei Übernachtungen im Hasetal, danach ging´s in mein Heimatdorf, wo wir bei meinen Eltern wohnten. Von dort aus hätten wir weiterradeln können, Übernachtungsmöglichkeiten lassen sich auch kurzfristig finden. Also ließen wir den weiteren Verlauf zunächst offen. Gut so, denn nach fünf Tagen war es wirklich erstmal genug und wir strampelten zum nächsten Bahnhof und fuhren - ganz selbstverständlich - mit dem Zug zurück nach Osnabrück. Hinter uns liegen fünf wunder-volle Tage mit vielen, intensiven Erfahrungen - und ganz sicher werden wir weiterradeln auf diesem Weg. Irgendwann.



Alle Berichte zu unserer "Tour auf alten Wegen" findet ihr hier:

Bis bald!
diefahrradfrau

Upcycling der Woche: Rettung für den Fahrradkorb

Dienstag, 12. August 2014

Mein Fahrrad muss ne Menge aushalten: Wenn ich nicht grad in der Gegend rumradle, steht´s bei Wind und Wetter draußen. Das hinterlässt natürlich Spuren, aber ein bisschen Rost macht ja so ein altes Hollandrad erst richtig sympathisch. Auch mein Fahrradkorb bleibt meistens draußen - dem Weidengeflecht sieht man´s deutlich an. Passt aber zu dem alten Rad und stört mich kein bisschen.
Blöd nur, dass der ebenfalls weidengeflochtene Korbbügel dem Einfluss von Regen und Sonne irgendwann nachgab und total brüchig wurde. An einigen Stellen brachen schon spitze Stangen aus dem Bügel und ich musste mir dringend was einfallen lassen.
Hab ich auch - mit Fahrradschlauch:



Den Schlauch hab ich ganz simpel um den Korbbügel gewickelt
und an den Enden verknotet - einfacher geht´s nicht.
Aber es gibt da noch etwas ...


Eine Abdeckung für meinen Korb,
entstanden aus abgetragener Kinderregenjacke 
und somit einigermaßen wetterfest,


mit Gummizug aus Fahrradschlauch


Obendrauf:
ein Sichtfenster aus einem zerrissenen Schulbuchumschlag.


Mit Sternchenrand.


Dann kann ich mich ja auf den Weg machen.
:)

Bis bald!
diefahrradfrau
Geteilt mit Creadienstag und Scharlys Kopfkino.

Losglückstüftelei

Donnerstag, 17. Juli 2014

Wenn man mit dem Glück nix anfangen kann, dann ist das schon ziemlich blöd, das kann ich euch sagen! Zuerst hatte ich Glück und habe bei Petras Verlosung eine wunderbare, alte Aktentasche gewonnen. Wirklich ein echtes Vintageteil, ein bisschen abgeschrabbelt aber total schön. Und dann, nachdem das gute Stück bei mir angekommen war, hatte ich überhaupt keine Idee, was ich damit anfangen sollte. Zu blöd!
Wochenlang hab ich mich einfach damit begnügt, die Tasche immer mal wieder zu bewundern und in mich zu gehen, um vielleicht den entscheidenden Groschen zum Fallen zu bringen. Nix!
Bis mir mein (wieder-)erwachter Spaß an Kritzeleien auf die Sprünge half. Ich überlegte, worin ich am besten Block und Stifte unterbringen könnte, um auf meinen Radtouren ein bisschen zu zeichnen. 
Et voilà:  



alte Aktentasche feat. altes Hollandrad 


Von außen schon etwas schrabbelig,
aber ich mag das.


Von innen tiptop - mit viel Platz für meine Utensilien.
Am oberen Rand seht ihr meine aus Speichen zurechtgebogene Halterung, mit der die Tasche am Gepäckträger eingehängt wird. 


 Hier erkennt man gut, dass ich die Rückseite der Tasche 
an zwei Stellen durchbohrt habe, um die Halterung dranzubasteln.
Wie gut, dass es funktioniert!



Zusätzlich ist noch ein Kabelschloss dran - sicher ist sicher, 
auch wenn das Schloss nicht ganz so toll aussieht.
Vielleicht fällt mir dazu ja noch eine etwas elegantere Lösung ein ...



Jetzt freue ich mich auf Radeltouren mit Block und Stiften.
Könnte sein, dass ich euch demnächst mal ein paar Kritzeleien zeige.
;)


Bis bald!
diefahrradfrau
Geteilt mit Scharly´s Kopfkino und mit RUMS.

Fahrradschlauch feat. Kuschelpulli

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Schon seit Wochen befinde ich mich im Upcycling-Modus und überlege ständig, was ich als nächstes verarbeiten könnte. 
Meine Idee: ein alter Fahrradschlauch, der irgendwie passend zur Jahreszeit eine neue Verwendung finden und mit möglichst ganz was anderem kombiniert werden sollte.
Was das sein könnte - mmhhh, da musste ich erstmal ein bisschen überlegen...

Beim Stichwort "Herbst" denke ich als ausgewiesene Frostbeule immer zuerst an warme Klamotten und wenn ich dann in Gedanken meine Pulloverbestände durchgehe, fallen mir sofort ein paar Lieblingsteile ein, die aus verschiedenen Gründen längst nicht mehr getragen aber trotzdem immer noch aufbewahrt werden. (Nennt mich ruhig sentimental, aber ich kann mich nicht gut von meinen Schätzen trennen...)

Daraus ergab sich folgende Gleichung:
Idee = selbstgemachtes mit Fahrradschlauch + herbstliches XY
Herbst = Kuschelpulli 
also: ein DIY aus Fahrradschlauch und Kuschelpulli - 
logisch, oder?
;)

Mit meinen stümperhaften Bemühungen, diese zwei völlig unterschiedlichen Materialien zu verbinden, will ich euch jetzt mal verschonen. Es gibt sicher einige unter euch, die das viel besser könnten, ohne zerbrochene Nadeln und Garnknäuel auf der Unterseite und so. Ich zeige euch einfach das Ergebnis:


eine Umhängetasche aus Pulli und Fahrradschlauch





Und so hab ich´s gemacht:


aus Vorder- und Rückenteil eines Pullis hab ich gerade Teile in der Größe eines Einkaufsbeutels zugeschnitten,

die gleichen Teile nochmal für das Innenfutter angefertigt - aus einem alten Kissenbezug, weil ich das Muster ganz passend finde - 

und schließlich alle Teile unter Einsatz der Nähmaschine zu einer Tasche zusammengefügt.

Den Fahrradschlauch (einen alten, mehrfach geflickten aus dem Fahrradschrottcontainer) habe ich ringsherum angenäht - und (fast) fertig...



Weil sich der so entstandene Trageriemen als zu lang erwies, habe ich den Schlauch durchgeschnitten (ein kleines Stückchen neben dem Ventil), dann mithilfe der Schere in das Schlauchende ohne Ventil ein Loch gebohrt und das Ventil durch dieses Loch gedrückt. Hält in leerem Taschenzustand ganz gut, aber ich werd wohl für größere Belastbarkeit die Schlauchenden noch vernähen oder kleben...


Am unteren Rand der Tasche sieht man das ehemalige Pulloverbündchen, nach außen geschlagen und extra so verarbeitet, weil ich da grad Lust drauf hatte. Und meine Wellennähte, ähm... - naja.
Nobody is perfect, aber irgendwie bin ich schon einigermaßen zufrieden.

Wie gefällt euch das Teil?


Bis bald!
diefahrradfrau

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade "Hello autumn!", den nächsten Beitrag gibt´s morgen bei Sarah
Und weil die Schlauchflicken so einen schönen orangen Rand haben, schicke ich das Teil auch rüber zu Nic
Außerdem geht´s zu art.of.66

Korb oder Tasche?

Montag, 19. August 2013

...das ist die Frage, die man sich spätestens dann beantworten muss, wenn man auf dem Drahtesel nicht nur sich selbst sondern auch mehr oder weniger Notwendiges von A nach B befördern oder eben einfach nur für den Bedarfsfall griffbereit haben möchte. Ich bin ja mit meinem Weidenkorb am Lenker ganz zufrieden, weil ich da schnell mal die paar Dinge reinschmeißen kann, die ich grad so für erforderlich halte. Bevor der Weidenkorb zum Einsatz kam, hing an gleicher Stelle eine Drahtversion. Erfüllte den gleichen Zweck, wurde aber wegen Verbeulung und Verrostung als Aufbewahrungstool in die Garage verbannt. Bei mir gehören Fahrrad und Korb irgendwie zwangsläufig zusammen - da geht nix ohne!
Wenn ich mich so umgucke, wie und was auf anderer Leute Fahrrad mitgeschleppt wird, bekomme ich den Eindruck, dass es neben dem guten, alten Fahrradkorb noch mindestens tausend andere Transportmöglichkeiten gibt. Meine Bildchen habe ich diesmal ausnahmsweise bearbeitet - ist ja sonst gar nicht mein Ding, aber irgendwie hab ich mich ein bisschen in den HDR-Effekt verguckt... 

Korb oder Tasche oder was?

Tasche im Korb

Korb voll

so geht nur Schieben

"Lenkertasche"

leichte Schräglage

Wassertransport mit Spanngurt

Messengerbag feat. Hollandrad

Biker´s Basic

Transport 3.0 - Vollversion

Fahrradkorb XXL

Kisten & Körbe auf der Fahrradmesse

Die Variante Fahrradkorb XXL rollt mir übrigens in letzter Zeit immer häufiger über den Weg. Mal wieder ein Trend aus dem Land mit den vielen Windmühlen - nicht nur schön, sondern auch superpraktisch...

Und ihr so? 
Fahrradkorb oder Packtasche?
Was muss bei euch unbedingt mit auf Tour?

Bis bald!

diefahrradfrau