Wo sonst immer eine mehr oder weniger passende Einleitung zu lesen ist, gibt´s diesmal direkt was zum Gucken:
frische Brötchen für Nic, good morning!
(meine Lieblingsschuhe, die ich auch supergern zum Radfahren anziehe)
Ich bin ein Morgenmuffel, ein ganz schrecklicher sogar! Ich brauch irre lang, um in die Gänge zu kommen, und vor dem Frühstück sollte man mich besser mal nicht ansprechen. Und jetzt das: Zwei Bilder, noch vor dem Frühstück! Was ist passiert?
Das Bloggen ist passiert. Und es passiert immer noch. Und immer wieder... - Ich hantiere trotz meiner Morgenmuffeligkeit in aller Frühe mit der Kamera rum, schleppe ebendiese seit einger Zeit sowieso überall mit hin und benehme mich hin und wieder schon recht merkwürdig, wenn ich beispielsweise auf dem Boden kriechend die beste Perspektive für ein Foto suche.
Seit ich mit dem Bloggen angefangen habe, tue ich Dinge, die ich vorher nicht getan habe. Sehe ich Dinge, die ich vorher nicht gesehen habe. Und denke ich über Dinge nach, über die ich vorher nicht (soviel) nachgedacht habe. Zum Beispiel darüber, was das alles soll, wofür ich das mache und wohin mich die Bloggerei führen wird.
Fragen, die sich offenbar viele Blogger irgendwann stellen. Erst kürzlich hat Ariane von heldenwetter ihre Gedanken zu diesem Thema unter dem Titel "Der Blog und das Leben" verarbeitet. Als wir uns anschließend noch per Email darüber unterhielten, wie sich das Bloggen auf´s reale Leben auswirkt, schrieb sie: "...habe ich manchmal im Leben so Momente, in denen ich quasi alles aus Bloggeraugen sehe... " Auch das kenne ich: die Wochenendplanung richtet sich schon mal danach, was blogtechnisch am besten verwertbar ist. Also habe ich sie auch, die Bloggeraugen (cooles Wort!). Und mit meinen Bloggeraugen radle ich durch die Gegend und sammle Material für diesen Blog. Für mich. Und für euch.

Über das Bloggen setze ich mich irgendwie mehr mit den Dingen auseinander, nehme so manches anders wahr und achte überhaupt erstmal auf Details, die mir vorher nicht so wichtig oder gar nicht bewusst waren.
Als ich mit dem Bloggen anfing, wollte ich erstmal einfach nur schreiben. Und natürlich ein Feedback erhalten. Und das ist noch immer so: mein Blog lebt vom Austausch, von euren Kommentaren, mit denen ihr mich immer wieder auf neue Ideen bringt, von euren Gastbeiträgen, ohne die ich zu vielen Themen hier gar nichts berichten könnte, von eurer Beteiligung an meinen Projekten (hier & hier), die ja erst durch euch überhaupt möglich sind.
Mein Blog lebt auch von den Projekten anderer Blogger, bei denen ich mitmache und dabei immer versuche, eine Verbindung zu meinem Fahrradthema herzustellen.
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Die Bloggerei ist eine Wissenschaft für sich. Mir kommt´s ein bisschen vor, wie ein Buch mit sieben Siegeln, von denen ich grad mal eins geknackt habe. Mal sehen, was noch alles kommt...
Danke für´s Lesen!
Danke für´s Mitmachen!
Danke für jedes noch so kleine Feedback!
Bis bald!
diefahrradfrau