"Oh shocking"

Sonntag, 17. Februar 2013

Fahrradgeschichte vom Feinsten: Beim Aufräumen fiel mir heute eine Reader´s Digest-Ausgabe aus den 50er Jahren in die Hände, die ich vor einiger Zeit in einem Trödelladen entdeckt hatte: Wow, ein Buch randvoll mit Vintage-Werbemotiven! Dieser Schatz musste damals einfach mit zu mir nach Hause.
Unter den vielen tollen Bildern sind auch zwei wunderbare Fahrradmotive - hach! Da schlägt mein nostalgieverliebtes Herz doch gleich ein bisschen schneller!

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"Oh shocking", rief Tante Betsy, als sie ihre Nichte Gladys Astor radeln sah. Der Radsport war 1897 bereits "en vogue". Die Modehäuser brachten "hypermoderne" Radfahr-Ensembles heraus, mit Blusen, Krawatten, Hüten mit Schleiern und - Gamaschen zu Pumphosen.
Soso, in den Fünfzigern machte man sich also über die Fahrradbekleidung der Damen um die Jahrhundertwende lustig, um damit zu werben für... - Astor-Zigaretten! Wo ist denn da mal bitte der Zusammenhang? 

Und noch eins zum Schmunzeln:
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"Der Gipfelpunkt der Eleganz" ist dieser Balanceakt. Schwerelos, aufregend und kapriziös.
"Der i-Punkt echter Eleganz" aber sind Bi-Strümpfe, hauchzart, bi-elastisch und "Punkt für Punkt perfekt".
Mit dieser Zirkusnummer könnten die beiden sicher auch heute noch ein Publikum begeistern...

Könnt ihr euch auch für so olle Kamellen begeistern?
Was haltet ihr von dieser kleinen Zeitreise?
Achja: habt ihr vielleicht auch alte Bilder oder sonstwas altes zum Thema Fahrrad, das hier gezeigt werden könnte? 


Bis bald!
diefahrradfrau





Bloggeraugen

Donnerstag, 14. Februar 2013

Wo sonst immer eine mehr oder weniger passende Einleitung zu lesen ist, gibt´s diesmal direkt was zum Gucken:
 frische Brötchen für Nic, good morning!
und Schuhe für the moon
(meine Lieblingsschuhe, die ich auch supergern zum Radfahren anziehe)
Ich bin ein Morgenmuffel, ein ganz schrecklicher sogar! Ich brauch irre lang, um in die Gänge zu kommen, und vor dem Frühstück sollte man mich besser mal nicht ansprechen. Und jetzt das:  Zwei Bilder, noch vor dem Frühstück! Was ist passiert?
Das Bloggen ist passiert. Und es passiert immer noch. Und immer wieder... - Ich hantiere trotz meiner Morgenmuffeligkeit in aller Frühe mit der Kamera rum, schleppe ebendiese seit einger Zeit sowieso überall mit hin und benehme mich hin und wieder schon recht merkwürdig, wenn ich beispielsweise auf dem Boden kriechend die beste Perspektive für ein Foto suche.
Seit ich mit dem Bloggen angefangen habe, tue ich Dinge, die ich vorher nicht getan habe. Sehe ich Dinge, die ich vorher nicht gesehen habe. Und denke ich über Dinge nach, über die ich vorher nicht (soviel) nachgedacht habe. Zum Beispiel darüber, was das alles soll, wofür ich das mache und wohin mich die Bloggerei führen wird. 
Fragen, die sich offenbar viele Blogger irgendwann stellen. Erst kürzlich hat Ariane von heldenwetter ihre Gedanken zu diesem Thema unter dem Titel "Der Blog und das Leben" verarbeitet. Als wir uns anschließend noch per Email darüber unterhielten, wie sich das Bloggen auf´s reale Leben auswirkt, schrieb sie: "...habe ich manchmal im Leben so Momente, in denen ich quasi alles aus Bloggeraugen sehe... " Auch das kenne ich: die Wochenendplanung richtet sich schon mal danach, was blogtechnisch am besten verwertbar ist. Also habe ich sie auch, die Bloggeraugen (cooles Wort!). Und mit meinen Bloggeraugen radle ich durch die Gegend und sammle Material für diesen Blog. Für mich. Und für euch. 

Über das Bloggen setze ich mich irgendwie mehr mit den Dingen auseinander, nehme so manches anders wahr und achte überhaupt erstmal auf Details, die mir vorher nicht so wichtig oder gar nicht bewusst waren.
Als ich mit dem Bloggen anfing, wollte ich erstmal einfach nur schreiben. Und natürlich ein Feedback erhalten. Und das ist noch immer so: mein Blog lebt vom Austausch, von euren Kommentaren, mit denen ihr mich immer wieder auf neue Ideen bringt, von euren Gastbeiträgen, ohne die ich zu vielen Themen hier gar nichts berichten könnte, von eurer Beteiligung an meinen Projekten (hier & hier), die ja erst durch euch überhaupt möglich sind. 
Mein Blog lebt auch von den Projekten anderer Blogger, bei denen ich mitmache und dabei immer versuche, eine Verbindung zu meinem Fahrradthema herzustellen. 
***
Die Bloggerei ist eine Wissenschaft für sich. Mir kommt´s ein bisschen vor, wie ein Buch mit sieben Siegeln, von denen ich grad mal eins geknackt habe. Mal sehen, was noch alles kommt...

Danke für´s Lesen!
Danke für´s Mitmachen!
Danke für jedes noch so kleine Feedback!

Bis bald!
diefahrradfrau



world wide wheeling: Vietnam

Montag, 11. Februar 2013


die Idee: eine Fahrrad-Tour um die Welt
die Teilehmer: alle Blogger, die gern dabeisein wollen
das Gepäck: Erfahrungen & Eindrücke rund ums Fahrrad von überallher
die Route: noch offen, bestimmen die Teilnehmer
der Zeitplan: seit Dezember 2012 - solange es uns gefällt
die bisherigen Etappen: Myanmar (Burma), Lima/Peru

Nachdem die ersten beiden Etappen in etwas größerem Zeitabstand bewältigt wurden, kommt unsere Fahrrad-Weltreise nun so richtig in Schwung. Mehrere Beiträge liegen bereits fertig in meinem Email-Postfach und warten nur darauf, gepostet zu werden.
Diesmal nimmt uns Nancy, die auf ihrem Reiseblog Geschichten von unterwegs erzählt, mit nach Vietnam:


"world wide wheeling" - unsere Fahrrad-Tour um die Welt - Vietnam


Im letzten Jahr habe ich meine 2te kleine Weltreise von 3 Monaten unternommen und unter anderem war ich in Südafrika und einmal quer durch Asien. Auf die Reise ging es mit dem Rucksack und dem dicken Loney Planet, welcher ganz schön Gewicht hatte. Los ging es in Bangkok und anschließend weiter in Richtung Nordthailand, über die Grenze nach Laos, durch Laos nach Kambodscha und dann schließlich nach Vietnam. Nach Vietnam weiter nach China, Hongkong und Philippinen.
Ich möchte aber noch ein wenig über Vietnam berichten. Als erstes  muss ich sagen, das Vietnam absolut eine Reise wert ist, es ist traumhaft und man hat immer einen guten Mix aus Kulturreise und Strandstopp. 

 In Vietnam ist es dann doch des Öfteren zu sehen gewesen, dass die Menschen dort mit Motorrollern oder Fahrrädern unterwegs sind. 

Sie nutzen es witziger Weise nicht so wie wir, sondern sie nutzen es größtenteils als Transportmittel und packen die Räder unglaublich voll, so was habe ich noch nie vorher gesehen. 
 Wie man das auch so transportieren kann, bleibt mir ein Rätsel.
Ein paar Mal hab ich mir auch ein Fahrrad geliehen, denn das ist dort super günstig und da die Orte nicht ganz so groß sind, kann man so alles leicht erreichen. 
z.B. auf der Tour durch das Mekong Delta, konnte man bei unserem Lunchstopp ein altes Rad leihen, naja es war nicht mehr so schön, aber es fuhr. So ging es ein wenig entlang des Mekong Deltas.
Eine weitere Radtour habe ich in Hoi An gemacht, durch die kleinen Gassen konnte man wunderbar mit dem Rad fahren. Auch zum Strand war es mit dem Fahrrad nicht weit.
Ich bin zwar nicht so oft auf einem Drahtesel unterwegs, aber das war wirklich ein tolles Erlebnis, denn man konnte zwischendrin immer einen kleinen Stopp einlegen und wunderschöne Fotos schießen.
Ach ich können noch stundenlang weiter berichten und in Erinnerungen schwelgen, aber dies kann man auch alles auf meinem Blog nachlesen.

Nancy

***
Aww! Allein für die Bilder würd ich Nancy am liebsten umarmen. Ein Bambusrad hab ich ja noch nie gesehen! Vielen lieben Dank für diesen wunderbaren Beitrag! Wer Lust auf weitere Reiseberichte bekommen hat, sollte unbedingt bei ihr vorbeischauen >>> klick!
Und wer ebenfalls irgendwas von irgendwoher zum Projekt beitragen möchte, meldet sich am besten per Email (diefahrradfrau@gmail.com).
Updates zu unserer Tour und noch mehr Informationen rund um dieses Projekt findet ihr hier: world wide wheeling 

Anregungen, Wünsche, Ideen... - wie immer freu ich mich auf eure Kommentare!

Bis bald!
diefahrradfrau